1. Johanna Morgenthau und die Suche nach dem Zimteis Kapitel 6


    Datum: 18.03.2026, Kategorien: BDSM

    ... reden. Darf ich die versammelte Frauschaft ganz vorsichtig daran erinnern, dass wir uns zur Gründung die Direktor-Herausforderung gestellt haben? Und bis zum heutigen Tage nichts unternommen haben?“
    
    „Die ‚Direktor-Herausforderung‘?“, fragt Johanna neugierig.
    
    Anna erklärt: „Als wir den Club gegründet haben, hatten wir uns vorgenommen, Herrn Zickler zu verführen.“
    
    „<i>
    
    Vorgenommen
    
    </i>?“, hakt Sarah nach, „wohl eher: <i>
    
    geschworen
    
    </i>.“
    
    „Na gut, <i>
    
    geschworen
    
    </i>. Den Direktor unserer Schule.“
    
    „Warum?“, fragt Johanna, „ist er attraktiv?“
    
    „Eher so lala um ehrlich zu sein. Wir wollten herausfinden ob wir können. Außerdem: Wenn wir es schaffen davon Aufnahmen zu machen wird es uns in der Zukunft von jeder Art von Disziplinarmaßnahmen oder Verweisen immunisieren.“
    
    „Und so eine fotoerotische Immunität können wir inzwischen echt gebrauchen“, ergänzt Sarah.
    
    Johanna sagt: „Ich glaube ich habe eine Idee wie wir das machen. Ja, nein, Moment, Moment, ich muss noch ein paar Dinge Auskundschaften. Beim nächsten Treffen kann ich euch mehr erzählen.“
    
    Johanna nutzt die Gelegenheit, die gesamte Clique zu der Feier von Michael einzuladen.
    
    Spät am Abend gehen die Frauen.
    
    Johanna hält Anna noch kurz zurück: „Anna, einen Augenblick? Ich habe noch etwas.“
    
    „Ja? Worum geht es?“
    
    „Um Singen. Hast du nicht mal erwähnt dass du Gesangsunterricht nimmst?“
    
    „Ja, schon. Warum denn jetzt?“
    
    „Die Feier von der ich gerade erzählt habe. Du ...
    ... solltest da etwas singen. Irgendwas sinnliches.“
    
    Anna neckt sie: „Bin ich da jetzt als Künstlerin gebucht?“
    
    „Ich habe da eine Überraschung geplant.“
    
    „Du immer mit deinen mysteriösen <i>
    
    Überraschungen
    
    </i>. Braucht die Welt wirklich so viele
    
    Überraschungen
    
    </i>? Ich vertraue dir ja, aber was soll das?“
    
    Ungerührt fährt Johanna fort: „Es wäre ein Jammer, dir jetzt den Spaß und die Vorfreude zu verderben. Es geht um einen innigen Wunsch von dir, versprochen.“
    
    „Und warum erzählst du mir jetzt davon, wenn es doch eine <i>
    
    Überraschung
    
    </i> werden soll? Hä?“
    
    Johanna nimmt Anna kurz in den Arm, dann fährt sie fort: „Damit du zwei, drei Lieder einüben kannst.“
    
    Anna runzelt die Stirn. „Keine Ahnung was du jetzt schon wieder vorhast. Aber von mir aus, ich bin dabei.“
    
    „Prima!“
    
    Johanna hüpft auf und ab und umarmt Anna nochmal.
    
    Anna sagt ernst: „Halt, halt. Bevor wir uns hier freuen können, habe ich auch noch etwas.“
    
    Annas Stimme wird lauter. „Ich würde nämlich total gerne wissen warum mein Vater dich plötzlich in den Club lässt. <i>
    
    Und
    
    </i>
    
    dich sogar selbst herbringt. Was läuft da für ein Deal?“
    
    Johanna tritt unsicher von einem Fuß auf den anderen: „Alsoooo…“
    
    Anna schreit sie an: „Hast du etwa mit meinem Vater gevögelt? Sag mir die Wahrheit! Hast du mit Papa gefickt?“
    
    Johanna schaut zu Boden.
    
    „Was zum Föck? Was ist los mit dir?“
    
    Anna haut sie mit den flachen Händen. „Musst du mit wirklich jedem vögeln? Kannst du nicht ...
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