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Johanna Morgenthau und die Suche nach dem Zimteis Kapitel 6
Datum: 18.03.2026, Kategorien: BDSM
... wenigstens meine Familie auslassen? Ich habe noch zwei Großväter, willst du mit denen vielleicht auch in die Kiste?! Geht’s noch?“ Johanna versucht, ihre Hände festzuhalten. „Warte warte warte warte, lass mich erklären, bitte bitte bitte bitte.“ Anna beruhigt sich etwas. „So war das gar nicht. Ich bin zu ihm gegangen um mit ihm zu verhandeln. Seit ich …“, sie zögert, „seit ich bei Michael wohne habe ich mich sehr verändert. Und Michael hat ja jetzt auch einen guten Ruf. Wir haben geredet und er hat eingesehen, dass ich doch kein so schlechter Umgang für dich bin.“ Anna unterbricht sie: „Und dann? Hast du ihn als Bonus gevögelt, weil er sich noch nicht entscheiden konnte?“ „Jetzt halt mal. Du kennst doch deinen Vater. Leidet der etwa an Entscheidungsschwäche? Nein. Er hat mir zugesagt, dass wir uns sehen können. Und dann… ich hatte das gar nicht geplant. Er hat mich festgehalten und mich genommen. Ich wollte das gar nicht, ich wusste dass du sauer bist wenn du das rausfindest.“ „Er hat was? Er hat dich vergewaltigt?!“ „Na ja, so – also – das ist nicht so ganz eindeutig musst du wissen. Ich will deinen Vater da jetzt auch nicht irgendwo reinreiten. Das sollte eigentlich geheim bleiben.“ Anna schaut sie genervt an. „Ich sehe schon. Und du fandest das dominante Gehabe von Papa so toll dass du am Ende mitgemacht hast. Super. Können wir in Zukunft bitte meine Familie außen vorlassen?“ „Großes Ehrenwort. Tut mir Leid. Ich wollte einfach so gerne wieder ...
... herkommen können. Ich hatte mich einfach etwas verschätzt bei deinem Vater. Ich bin einfach so froh dass wir Zeit miteinander verbringen können.“ Anna schaut weiter genervt, sagt dann aber: „Gut okay, vergeben und vergessen.“ Johanna fährt fort: „Aber wenn wir gerade dabei sind, über solche Sachen zu reden, habe ich noch eine Frage. Ist aber freiwillig, könnte was sein, auf das ich kein Anrecht habe. Ich habe da nur so ein Gefühl.“ „Lass das Gefasel und frag schon. Ich weiß was kommt.“ „Was war der Gefallen, den du Michael getan hast?“ „Ha! Ich wusste es. Ganz einfach: dich in die Clique aufzunehmen.“ Johanna fällt die Kinnlade runter. Anna ergänzt: „Ich weiß, ich weiß, ich fand es damals auch total komisch, aber das war was er von mir wollte. Ich bin froh dass ich es gemacht habe, du bist eine große Bereicherung.“ „Och danke, das ist lieb von dir. Ich freue mich so sehr, dabei zu sein. Aber ja, <i> damals </i> hätte ich das auch komisch gefunden.“ Beide strahlen sich an. Johanna klettert auf das Dach. Sie wollte eigentlich mit ihren Flügeln hingleiten, aber fühlt sich gerade zu schwach. Außerdem wird sie viel mehr <i> Vril </i> brauchen. Vielleicht auf dem Rückweg? Nach erfolgreicher Kletterei sitzt sie auf dem Dach, lehnt sich an den Schornstein. Es ist eigentlich schon spät genug, aber sie genießt den Mond so sehr. Sie lauscht den Bewohnern. Hört zu wie sie schnarchen. Lauscht ihrem Herzschlag. Wen zuerst? Er hat einen Sohn. Alt ...