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Ein Schicksal auf Rädern 12
Datum: 26.03.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... gleichzeitig Valentina mit der Demut eines Gläubigen. Er sah keine Bedrohung, nur die Erfüllung einer seltsamen, neuen Ordnung in ihrem Leben. Doch Tom erstickte im Zwiespalt. Es gab Nächte, in denen er Valentina allein in Jakobs Zimmer fand. Wenn er sie dann nehmen durfte und ihren schwangeren Leib gegen sich presste, ihre vertrauten Geräusche hörte, fühlte er, dass dies der einzig richtige Weg war. Er genoss zwar die Macht, die ihm Clay und Boone manchmal zugestanden -- die Macht, Anna zu besitzen, während Friedrich zusah. Es war ein Rausch, dunkel und süß. Doch immer, wenn er sah, wie Friedrichs Hände Valentinas Kurven erkundeten, wie ihr Mund und andere Körperöffnungen sich sogar für alle drei Männer öffneten, wie sie unter ihnen stöhnte -- fraß sich die Eifersucht wie Eis in seine Eingeweide. *Sie ist meine*, schrie es in ihm. *Meine Liebe und irgendwann die Mutter MEINES Kindes... nicht euer Spielzeug!* Doch Valentina ließ sich nicht bevormunden. Ihr Blick, wenn er protestieren wollte, war eisig. „Wir leben jetzt so, Tom", sagte sie schlicht, mit einer Endgültigkeit, die keinen Widerspruch duldete. „Genieß es... oder leide Liebster. Die Wahl liegt bei dir." So vergingen die Wochen. Schneestürme heulten um das Haus, Frostblumen blühten an den Scheiben und drinnen, drinnen glühten unermüdlich die vereinigenden Körper. Friedrichs Lachen klang häufiger, sein Schritt war leichter. Boone und Clay tauschten zufriedene Blicke über die Köpfe ihrer „Schüler" hinweg. Und ...
... Tom? Er funktionierte. Er rammelte Anna, wenn es befohlen wurde. Er beobachtete Friedrich, Clay und Boone in Valentina, mit zusammengebissenen Zähnen und einem hart gewordenen Schwanz. Er schmeckte die verbotene Frucht des Teilens -- und sehnte sich doch verzweifelt nach dem einfachen Geschmack des Alleinseins mit der Frau, die er liebte. Der Winter 1872 war für ihn ein langer, bittersüßer Albtraum, aus dem es kein Erwachen gab, nur den frostigen Aufschub der Qual, bis die Erde wieder auftaute und neue, ungewisse Wege forderte. Neue Leben und neue Wege: Auch der Frühling von 1873 brachte kein Ende der wilden Begierden, trotz der schweren Bäuche, die Anna und Valentina vor sich her trugen. An einem Abend, als die Luft schon lau war und das erste Grün durch den winterharten Boden brach, knieten Tom und Friedrich jeweils hinter den Frauen ihres besten Freundes. Annas üppige Kurven waren zu einer Marmorskulptur angeschwollen, ihr Rücken ein sanfter Bogen, als Tom seine Hände auf ihre breiten Hüften legte und sich in ihre feuchte, geschwollene Spalte schob. Neben ihm stieß Friedrich mit rhythmischen, tiefen Stößen in Valentina, deren runder Po gegen seine Schenkel klatschte. Das vertraute Geräusch der sich vereinigenden Körper, gemischt mit schwerem Atmen und den süßlichen Düften der Schwangerschaft, erfüllte das Schlafzimmer. "Ja... tiefer, Tom, härter... verdammt...", stöhnte Anna, ihr Kopf hing schlaff nach vorn, die blonden Locken klebten schweißnass an ihrem Nacken. ...