1. Ein Schicksal auf Rädern 12


    Datum: 26.03.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... Tom, selbst erregt von der ungeheuren Enge und Wärme, die ihn umfing, erhöhte das Tempo. Er spürte, wie Annas Muskeln um ihn herum pulsierend zuckten -- ein Vorgefühl, das er mittlerweile wie seine Hosentasche kannte.
    
    "Du kommst schon wieder, du gieriges Weib", keuchte er, seine Finger gruben sich in ihr weiches Fleisch. Plötzlich, mit einem besonders tiefen Stoß, spürte er nicht nur die gewohnte Flut ihrer Erregung, sondern einen warmen Schwall, der seine Eier und Oberschenkel überströmte. Ein triumphierendes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. "So nass wie eine Sinnflut heute, Anna? Hast du etwas schon --"
    
    Sein Satz erstarb in einem erstickten Laut. Annas Stöhnen verwandelte sich nicht in den erwarteten Lustschrei, sondern in ein gellendes, animalisches Schreien, das durch das Haus hallte. Ihr Körper verkrampfte sich wie unter einer unsichtbaren Peitsche, ihre Hände krallten sich in die Bettdecke. "NEIN! TOM! STOPP!" Sie wand sich unter ihm weg, ihr Gesicht war eine Maske aus Schmerz und panischer Erkenntnis. "Nicht kommen... Wehen! Es sind WEHEN! Die Fruchtblase... sie ist geplatzt!"
    
    Tom riss sich aus ihr zurück, sein Schwanz glänzte schlaff und plötzlich bedeutungslos im trüben Licht der Öllampe. Verwirrung und dann nackte Angst überkamen ihn. Valentina, von Friedrichs Stößen unterbrochen, richtete sich mühsam auf, ihre Hand fuhr instinktiv und ängstlich zu ihrem eigenen, gleichfalls prallen Bauch. "Anna, ist es soweit?!"
    
    Doch Anna war bereits in ...
    ... einer anderen Form. Trotz der Schmerzen, die ihren Körper wie Wellen durchzogen, war ihr Blick klar und befehlend. Die Erfahrung ihrer ersten Geburt mit Jakob gab ihr eine seltsame Autorität. "Friedrich! Heißes Wasser! Viel! Und saubere Lappen, alles, was ihr findet!" Ihre Stimme war rau, aber kontrolliert. "Tom! Hol die große Schüssel aus der Küche und den Branntwein! Valentina... du bleibst bei mir. Du musst sehen, wie es geht."
    
    In diesem Moment stürmten Clay und Boone herein, weil sie von dem Geschrei angelockt wurden. Ihr Atem roch nach Whiskey, ihre Augen waren glasig. Sie nahmen die Szene auf -- Anna, keuchend und schweißgebadet auf den Knien, den Boden unter ihr bereits feucht, Valentina, halb nackt und verstört, Friedrich und Tom waren wie gelähmt.
    
    "Schüler, seit wachsam und haltet euch an die Weiber", grunzte Clay, ohne auch nur einen Schritt näher zu kommen. Er griff nach seinem Hut und seiner Jacke, die über einem Stuhl hingen. Boone folgte seinem Beispiel. "Das hier", verkündete Boone mit einer wegwerfenden Handbewegung, während er zur Tür schritt, "ist Frauenarbeit. Wir sind raus." Ein grimmiges Grinsen spielte um seine Lippen. "Plattsmouth ruft uns. Ein Saloon. Glücksspiel und eine paar Huren. Und danach ein paar Flaschen Whiskey."
    
    Sie waren schon fast draußen, als Clay noch einmal stehen blieb. Er zog einen Flachmann aus seiner Jackentasche und kippte einen kräftigen Schluck hinunter, bevor er sie an Boone weitergab. "Vorglühen, für die Stimmung", knurrte ...
«12...394041...73»