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Ein Schicksal auf Rädern 12
Datum: 26.03.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... Federn wirken ließ, riss er ihn hoch, bis ihre Nasen sich fast berührten. Friedrichs Füße baumelten verloren über dem Boden. Der Gestank von Schweiß, Sperma und einem sehr wütenden Mann schlug ihm entgegen, während sein Steifen wieder schnell erlosch. ,,Du Made... denkst wirklich", brüllte Fergus, sein Spucke traf Friedrichs Gesicht,,...ich würde dich Wicht zwischen die Schenkel meiner geliebten Frau fahren lassen?!" ,Aber.. aber..", stotterte Friedrich, mit Todesangst in der Kehle, ,,Tauschgeschäft...! Du wolltest doch meine Anna." ,,ICH HABE DAVON GEREDET, ES DEINER FRAU ZU BESORGEN. DU PERVERSER BASTARD!" Fergus' Faust, so groß wie ein Schinken, traf Friedrich mit voller Wucht auf das linke Auge. Sein zweiter Schlag auf die Nase und Knochen knirschte, Blitzlichter explodierten in seinem Schädel. Bevor Friedrich überhaupt schreien konnte, folgte der nächste Schlag, dann ein vierter. Schmerz, dumpf und alles überflutend, war das Einzige, was für ihn existierte. Er spürte, wie er durch die Luft flog, hörte Holz splittern, als er gegen eine Stallwand prallte, und landete dann im feuchten, stinkenden Mist. ,,RAUS!", brüllte Fergus wie ein tobender Berserker. Er packte Friedrich am Kragen und am Gürtel, schleifte ihn zur Stalltür hinaus und warf ihn mit letzter Kraft in den Staub des Hofes. Friedrich landete auf dem Bauch, sein Weltbild verschwamm vor Schmerz und Tränen. Er sah verschwommen wie Anna entsetzt aufsprang und schrie und sah ...
... Moiras entsetztes Gesicht, wie sie die Töchter hinter sich her in das Haus zog. ,,HINAUS AUS MEINER SICHT, IHR PERVERSEN SCHWEINE!", brüllte Fergus weiter und spuckte einen grünen Klumpen vor Friedrichs Füße.,,UND KOMMT NIE WIEDER! SONST JAG ICH EUCH MIT DER FLINTE DAVON!" Anna half Friedrich auf, während ihr Gesicht sich zu einer Maske aus Scham, Wut und blankem Entsetzen verzerrte. Sie stützte ihn, während er schwankend auf den Planwagen zutaumelte, sein linkes Auge bereits geschwollen, die Nase krumm und blutunterlaufen, die Lippe aufgesprungen. Ohne ein Wort zu Moira oder Fergus stiegen sie mit den Kindern ein. Anna knallte die Zügel und die Kutsche ruckte an. Der erste Versuch, ein gleichgesinntes Paar zu finden, war nicht nur elendig gescheitert. Er wurde in einer Demütigung beendet, die Friedrichs Gesicht für Wochen entstellen und seinen Stolz noch länger verfolgen würde. Das was die Heuschrecken ihnen angetan hatten waren nichts gegen die vernichtende Scham, die jetzt in der staubigen Luft der MacLeod-Farm zurückblieb. Über ein Monat war vergangen, seit Friedrichs unglückselige Erkundungstouren begonnen hatten. Die blauvioletten Flecken an seinen Rippen und im Gesicht, Überbleibsel eines missverstandenen Annäherungsversuchs bei den MacLeods, waren endlich verblasst. An einem Nachmittag, als die Herbstsonne das Land in goldenes Licht tauchte, wagte Friedrich sich erneut vor. Anna saß am Tisch und flickte Jakobs Hosen an den Knien, ihre ...