1. Ein Schicksal auf Rädern 12


    Datum: 26.03.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,

    ... sich
    
    und schwillt an... und wird zu... zu einem Orkan wenn es ausbricht."
    
    Sie spielte unschuldig mit ihrer Kaffeetasse. "Wir Frauen, wir verstehen das oft besser. Wir
    
    wissen, dass ein zufriedener Mann ein guter Ehemann und ein guter Vater ist."
    
    Solveigs Blick wurde wacher und interessierter. "Ja...? Was meinst du genau, wie kann man denn diese Energie kanalisieren?"
    
    Anna atmete tief ein. Der entscheidende Moment war gekommen. "Nun, Solveig... manchmal, in
    
    einer vertrauensvollen Nachbarschaft... unter wahren Freunden, die wirklich auf Diskretion achten... da kann es helfen, wenn... wenn diese Lebenskraft auch mal woanders hin... fließen darf. Ohne Gefühle. Ohne Drama. Einfach... als körperliche Entlastung. Ein Geben und Nehmen."
    
    Sie hielt Solveigs Blick fest. "Friedrich... er bewundert dich und Lars sehr. Seine Kraft. Seine
    
    Vitalität. Und ich...", sie senkte leicht den Kopf, ein Hauch von Scham, der gekonnt gespielt war,"...ich finde, ein Mann wie Lars... der verdient Anerkennung und du mehr Zuwendung und Anbetung durch Friedrich. Ihr würdet Aufmersamkeiten bekommen, von Freunden die euch zu schätzen wissen. Kurz und unkompliziert."
    
    Eine gespenstische Stille trat ein. Das Knistern des Feuers im Herd schien plötzlich sehr laut. Solveig hatte aufgehört zu kauen. Ihre freundlichen braunen Augen begannen sich zu verändern. Die Wärme wich langsam und wurde durch ein ungläubiges Starren ersetzt.
    
    Ihre Hand, die eben noch sanft auf ihrem Bauch geruht ...
    ... hatte, krallte sich jetzt in die Armlehne des Schaukelstuhls. Die Knöchel wurden weiß vor dem zudrücken.
    
    "Was...", ihre Stimme war plötzlich rau, wurde zu einem gefährlichen Flüstern,"...was sagst
    
    du da?"
    
    Anna, die Lösung bereits auf den Lippen - ein Angebot der Gegenseitigkeit, ein Versprechen absoluter Heimlichkeit -, bekam keine Chance es weiter auszulegen. Solveigs Verstand hatte nur eines verstanden: *Du willst meinen Mann ficken.*
    
    Ein animalisches Knurren, tief und guttural, brach aus ihrer Kehle. Sie sprang unmittelbar
    
    auf, der Schaukelstuhl krachte gegen die Wand hinter hier. In einer einzigen, blitzschnellen
    
    Bewegung war sie auf den Beinen. Ihre Pranke, stark von der unermüdlichen Feldarbeit, schoss vorwärts. Es folgte eine saftige Ohrfeige, dann ein Krallenschlag. Anna spürte einen brennenden Riss über ihre rechte Wange. Der Schmerz war scharf, überraschend. Sie stieß einen
    
    erstickten Schrei aus, ihre Hand fuhr zum Gesicht und fühlte bereits warmes Blut.
    
    "DU SCHLAMPE!", brüllte Solveig, ihre Stimme war ein Schrei voller Urgewalt und verletztem Besitzanspruch geworden.
    
    "DU VERLOGENE, HINTERHÄLTIGE SCHLAMPE! MEINEN MANN WILLST
    
    DU? MEINEN LARS?!"
    
    Jede Spur von Zivilisation war ihr abgefallen. Sie war nur noch die wütende Bärin, die ihr Revier und ihren Mann verteidigte.
    
    Ihre Hand fuhr nicht ein zweites Mal ins Gesicht. Sie griff nach Annas sorgfältig
    
    frisiertem, blondem Haar und packte zu. Ein Ruck, der Anna einen Schmerzensschrei ...
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