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Ein Schicksal auf Rädern 12
Datum: 26.03.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... als sie zusammengekuschelt auf dem schmalen Sofa vor dem flackernden Herdfeuer saßen, Annas Kopf lag verträumt an seiner Schulter. ,,Liebes", begann er, seine Stimme war ein heiseres Krächzen. Er strich sanft über ihr weizenblondes Haar.,,Ich verstehe... ich verstehe deine Angst. Deinen Zorn. Du hast ja recht." Er spürte, wie sie sich unter seiner Berührung leicht anspannte. Aber... diese Leere in mir..." Er suchte nach den richtigen Worten, wagte sich auf dünnes Eis.,,Könnten wir... könnte ich... vielleicht wenigstens die Illusion haben? Nur in unserem Bett? Nur zwischen uns?" Sie hob den Kopf, ihre Augen suchten die seinen im unruhigen Feuerschein. Misstrauen, aber auch eine flüchtige Neugier war darin zu sehen.,,Was genau meinst du?" Sein Herz klopfte gegen seine Rippen, schien in seinen Ohren wiederzuhallen.,,Wenn wir... wenn ich dich liebe...", er betonte das,ich',.... könntest du.... so tun, als wäre ich ein anderer? Ein Fremder? Der... der dich nimmt?" Er sah, wie ihre Pupillen sich weiteten.,,Und du... du könntest so tun, als ob ich neben unserem Bett knien würde und mich dabei beschimpfen und demütigen. Ihn loben... den imaginären Fremden in dir und mich zu deinem Fußschemel machen. Nur mit Worten und nur unter uns... für uns." Eine lange Stille folgte. Nur das Knistern des Feuers und das ferne Schnarchen Angels aus der Wiege hallte zu den beiden. Dann, ganz langsam mit einem kaum merklichen Lächeln, das Annas Lippen umspielte, die nicht warm ...
... waren, sondern berechnend, fast grausam antwortete sie. ,,Du willst also bespielt und von mir erniedrigt werden, Friedrich?", fragte sie leise. Ihre Hand glitt von seiner Schulter über seine Brust hinab, bis sie in seinem Schoß landete und ganz sachte den wachsenden Wulst unter seiner Hose umfasste. ,,Du willst, dass ich dir sage, wie viel besser ein fremder Schwanz in mir wäre? Dass du nur ein armseliger Ersatz bist?" Ein Stöhnen entfuhr Friedrich, sein Körper reagierte sofort, heftig, auf ihre Worte und ihre Berührung.,,Jaa....", keuchte er.,,Jaaaaa, Anna. Bitte. Behandle mich wie den letzten Dreck. Lobe ihn... den anderen in dir." So begann ihr perverses Wintertheater. Im flackernden Kerzenlicht ihres Schlafzimmers, während draußen der Sturm tobte, verwandelte sich ihr Ehebett in eine Bühne der Demütigung. Anna, zunächst noch zögerlich, dann mit wachsender, dunkler Lust an der Macht, die ihr diese Rolle verlieh, entfaltete ein ganzes Repertoire erotischer Verachtung, die ihren Ehemann schier entzücken ließ. Ihre Stimme blieb zunächst ein gefährliches Flüstern, während Friedrich sie mit langsamen, tiefen Stößen nahm: ,Ahhh...ja... so ist es recht, mein Herr", hauchte sie, ihr Kopf war in die Kissen geworfen, ihre Augen halb geschlossen, aber ihr Blick traf Friedrich mit eisiger Verachtung. ,,Spürst du, wie feucht du mich machst? Aber das bist nicht du, kleiner Friedrich. Das ist der Gedanke an ihn. An den wahren Mann, dessen Platz du gerade ...