1. 04 Umkleide beim Sport


    Datum: 26.03.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... war alles eins. Die Sekretärin schaute mich mit einem Gesicht an, das sagen wollte: „Nicht DU schon wieder.“ Ich zeigte mit dem Finger auf die Bürotür vom Direktor und Schritt auch gleich drauf los, ohne eine Reaktion abzuwarten. Auch hier wieder das gleiche, anklopfen eintreten alles eins. Der Direktor schaute mich verwundert an, doch ehe er was sagen konnte, fragte ich ihn: „Was soll der Quatsch? Jedes Mal, wenn ich angeblich irgendeinen Mist baue oder wenn sich ein Lehrer über irgendetwas beschwert, muss ich hier antreten und werde angeschnauzt. Doch mach ich mal etwas Gutes und bekomme dafür sogar ein Lob und eine eins, da meldet sich keiner, da muss ich nicht antreten und bekomme keine anerkennende Worte.“ Der Direktor schaute vollkommen verwirrt, wurde langsam wütend und Rang nach Worte. Ehe er welche fand, sagte ich ihm: „Bis heute Nachmittag möchte ich eine positive Erwähnung oder eine Anerkennung erhalten von wem auch immer. Dankeschön und auf Wiedersehen.“ Der rief noch irgendetwas hinterher, was mich aber nicht interessierte. Ich liess die Türen offen und machte mich aus dem Staub.
    
    Und tatsächlich. Am Nachmittag, in der letzte Stunde, kam der Direktor und holte mich aus dem Unterricht. Noch bevor er etwas sagen konnte, machte ich ihm klar, dass er das Lob vor der ganzen Klasse aussprechen soll. Denn einen Anschiss kriegt ja auch jeder mit. „Die sollen ruhig wissen, dass ich auch mal ein Lob bekomme.“ Sagte ich und zeigte aufs Klassenzimmer. Mit zerknirschtem ...
    ... Gesicht kam er der Forderung nach und lobte mich für die die Eins vor der ganzen Klasse. Da dies das einzige Interessante in der Woche war, können wir gleich zum Donnerstag kommen. Dem Sportunterricht.
    
    Eigentlich alles wie letzte Woche. Nach den Aufwärmübungen hing ich in den Ringen und übte anschliessend weiter auf dem Pferd. Für den Rest der Klasse galt das Gleiche. Nur dass ich diesmal keine eins bekam. Was zwar traurig aber zu verschmerzen war, denn interessant wurde es ja nach dem Unterricht. Die Zeit zwischen dem Gerätewechsel nutzte ich, um mir die Mädels mal genauer anzuschauen. Natürlich erst mal bei Gabriele. Nichts war durch den Gymnastikanzug zu sehen. Nicht mal ansatzweise. Auch bei ihren Brüsten konnte man nicht sehen, dass die so abstehen. Bei den anderen Mädchen war auch nichts zu erkennen. Gut, zwei hatten wohl den Anzug von der kleinen Schwester an, denn die wahren ziemlich eng. Aber nichts zu sehen.
    
    Doch dieser Donnerstag sollte alles Bisherige in den Schatten stellen.
    
    Das diesmal etwas anders sein wird, sah ich schon an dem forschen Gang, mit dem Gabriele den Umkleidebereich betrat. Sie stand aufrecht abwartend in der Turnhallentür und konnte kaum erwarten, dass die Schüler alle weg sind. Sie schaute diesmal nicht unauffällig zu uns rüber, nein sie schaute uns direkt an. Dabei hatte sie etwas Schelmisches in Ihrem Blick. Ich wusste sofort: „Heute wird es aussergewöhnlich werden“, und ich sollte recht behalten. Kaum das der letzte Schüler gegangen ...
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