1. Demütigung im Studentenwohnheim


    Datum: 04.04.2026, Kategorien: Homosexuell männlich,

    Es war schon wieder Samstag, als Kevin mir das nächste Mal Aufmerksamkeit schenkte. Er schrieb mir: „Na, Fotze, was macht der Cage? Willst noch ne Woche oder bist langsam richtig schön notgeil?"
    
    „Ich platze fast, Boss."
    
    „Genau das will ich hören. Bist sicherlich bereit einiges zu tun, um morgen abspritzen zu dürfen, oder?"
    
    „Was heißt „einiges"?"
    
    „Wirst schon sehen. Hab was gutes für dich. Heute Abend wirst du jemanden treffen und er bringt mir gutes Geld, also sei schön brav. Morgen kommst zu mir, wir beurteilen deine Leistung diese Woche und entscheiden, ob du abspritzen darfst. Klingt fair oder?"
    
    „Fair...ich hab ja eh keine Wahl. Ich wird brav sein, Boss."
    
    „Bist ne feine Fotze."
    
    Der Boss schickte mir eine Adresse samt Uhrzeit, aber kein Foto, keine Kinks, keine Details, nicht einmal den Preis wollte er mir verraten -- schätze der hätte wohl verraten, dass es krass wird. Am Zielort angekommen, stand ich vor einem Studentenwohnheim. Der Anblick war bekannt -- vor kurzem traf ich hier Duc, einen Studenten, der von mir dominiert und gefickt werden wollte. Ich hatte damals Probleme, die ich nur mit Gedanken an Kevin lösen konnte -- war er mein Date, verriet Kevin deshalb nichts. Für einen Moment wollte ich die Zimmernummern vergleichen, aber dann fiel mir auf, dass Kevin mir die nicht gegeben hatte. Ich stand verloren auf dem Campus, vor dem Wohnheim, allein und ohne Ziel. Fuck.
    
    Ich setzte mich auf eine Bank und schrieb Kevin wegen der Zimmernummer an. ...
    ... Gesendet, Ungelesen, keine Antwort. Ich konnte nur warten. Warten, dass jemand kommt oder Kevin mir schreibt. Eine kleine Stimme in mir bat mich zu gehen, doch ich ignorierte sie. Zu groß war Kevins Einfluss auf mich -- er hatte gesagt ich soll hier hin und dann warte ich eben. Ich darf ihn nicht enttäuschen, wenn ich morgen abspritzen will.
    
    Tatsächlich kam wenige Minuten später eine Nachricht rein. Unbekannte Nummer, kein Profilfoto, nur eine Zimmernummer. Alles sprach dagegen, reinzugehen, doch was sollte ich tun? Seufzend über die harte Realität, die ich mir selbst ausgesucht hatte, stand ich auf und betrat das Wohnheim. Die Sekunden im Fahrtsuhl nutzte ich zum Nachdenken, doch natürlich kam ich nicht weit. Keine Ahnung wer mich erwarten würde und vor allem was passieren würde. Er könnte alles tun und ich wüsste nichtmal, ob es abgesprochen ist oder nicht.
    
    Vor der Zimmertür angekommen dachte ich kurz darüber nach, dass ich wenigsten Glück hatte, nicht vor Ducs Zimmertür zu stehen. Dann ging ich auf die Knie und klopfte, wie Kevin es wollte. Die Tür öffnete sich und ein großer blonder Typ mit verdrecktem Bandshirt kam in mein Blickfeld. Ganz ehrlich er sah attraktiv aus, aber ein wenig ungepflegt -- hoffentlich kein Rimming. Er starrte mich fragend an und ich verstand nicht, warum er mich draußen warten ließ, wo mich jeder sehen konnte, der den Flur betritt.
    
    Hinter mir hörte ich jemanden lachen. Fuck, ich bin entdeckt worden. Einerseits wollte ich mich umdrehen, ...
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