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Der Zugucker
Datum: 08.04.2026, Kategorien: Reif
... hab ich auch nicht, es ist mehr hier!", und dabei deutete er sich an die Stirn, „aber lass uns jetzt schlafen, es ist schon spät!!" „Na gut, Herwig, aber sag doch, wenn ich dir helfen kann, hörst du, ich will einfach nur ein bisschen Spaß mit dir haben, verstehst du das?" „Will ich ja auch und wirst du, das verspreche ich dir!" ******* In den nächsten zwei Wochen nach diesem Abend hatte sich wieder nichts getan, kein Sex, nicht die leisesten Anstalten, so, als hätte es diese Nacht nicht gegeben. Ich überlegte hin und her, ob ich ihn noch einmal ansprechen sollte, entschied mich aber schweren Herzens, einfach weiter zu warten. Ich wollte durch Ungeduld sein offensichtliches Problem nicht noch vergrößern. An einem Samstagabend erhielten wir unerwartet Besuch. Konrad, ein Jugendfreund meines Mannes war in der Stadt, hatte gegen sieben Uhr angerufen und gefragt, ob er vorbeikommen könne. Wir freuten uns beide - Herwig, weil die zwei früher beinahe unzertrennlich gewesen waren, sich aber dann aus beruflichen Gründen immer weniger sahen. Konrad arbeitete in München in der Staatskanzlei und na ja, da gab es nur selten Treffen, wenn, dann bei irgendwelchen Seminaren oder Schulungen. Ich mochte ihn auch, sehr sogar. Nicht nur, dass er eine stattliche Erscheinung war, sondern auch seines Charmes wegen. Er hatte eine wirklich ganz außergewöhnliche Art, mit Frauen umzugehen und in seiner Gesellschaft fühlte man sich automatisch irgendwie hochgehoben, beschützt und ...
... verehrt. Diesbezüglich schlug er Herwig um Klassen. Trotzdem hätte ich nicht tauschen wollen, denn Konrad war ganz offensichtlich ein Hallodri und Herzensdieb. Ich möchte aber gar nicht leugnen, dass er manchmal Hauptdarsteller in meinen geheimen Fantasien war, vor allem nach seinen viel zu seltenen Besuchen. „Betty, du siehst bezaubernd aus. Mein Gott, du wirst ja immer jünger. Was bist du doch für ein Glückspilz, altes Haus!" In dieser Tonart ging es den ganzen Abend weiter. Er umschwärmte mich richtiggehend, lobte meine Küche, mein Aussehen, meine Kleidung, ja sogar der Nagellack, frisch von der Maniküre, entging ihm nicht. Herwig war das natürlich nicht aufgefallen. Nach dem Essen machten wir es uns auf der Couch bequem, ich mit hochgezogenen Beinen, Konrad neben mir und Herwig in seinem Lehnsessel schräg gegenüber. Wir tranken reichlich Wein, die beiden fachsimpelten ein bisschen. Konrad erzählte ein paar Schwänke aus München und fand immer wieder irgendwelche Komplimente für mich. Das gipfelte darin, dass er plötzlich an meinen Haaren schnupperte und sagte: „Was ist das nur für ein Parfüm, das du da verwendest? Es kommt mir bekannt vor, aber irgendwie auch wieder nicht." „Das ist ganz einfach", antwortete ich lächelnd, „Chanel 05, wie immer!", aber er schüttelte den Kopf, „nein, nein, da ist noch eine andere Note dabei!" Jetzt meldete sich Herwig zu Wort und ich dachte, ich hätte mich verhört, als er sagte: „Wahrscheinlich riechst du ihre Geilheit", und ...