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Verenas Anfang
Datum: 08.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Name ein Geheimnis, das nur ihm gehörte. Dann kamen die kleinen Berührungen. Ein zufälliges Vorbeistreifen am Rücken, wenn ich den Raum verließ. Ein zu langer Blick auf meine engen Skinny-Jeans, wenn ich mich vorbeugte, um Unterlagen zu holen. Einmal sagte er: „Du solltest öfter dein Haar offen tragen. Das steht dir!" Ich trug es danach wochenlang so. Ich weiß nicht, wann genau aus diesen Momenten eine Spannung wurde. Aber sie war da. Heiß, unter der Oberfläche. Und ich spürte, dass er mehr wollte. Und vielleicht... vielleicht wollte ich auch, dass er es wollte. Ich war jung, ehrgeizig, ehrfurchtsvoll -- und zutiefst allein. Ich wollte gesehen werden. Und er tat es. Niemand hatte je so mit mir gesprochen. So gezielt. So überzeugend. Und niemand hatte mich je so angesehen. Nicht wie ein Mädchen, das sich behaupten muss. Sondern wie eine Frau, die etwas wert ist -- weil er es so entschied. Und ja: Ich bewunderte ihn. Vielleicht mehr, als mir guttat. Ich wollte, dass er stolz auf mich war. Dass ich mehr war als nur „die, mit der er vielleicht was hat". Ich wollte, dass es einen Grund gab, warum ausgerechnet ich in seinem Büro sitzen durfte, wenn andere längst auf dem Heimweg waren. Aber tief in mir wusste ich: Er spielte ein anderes Spiel. Und ich ließ ihn. Die Schwelle Es war spät. Wieder einmal. Der Flur war leer, die Lichter auf Sparbetrieb. Ich saß noch an meinem Schreibtisch, als er aus seinem Büro trat, einen USB-Stick in der Hand und ein Lächeln ...
... auf den Lippen, das ich inzwischen nicht mehr deuten konnte. Lob? Einladung? Warnung? „Verena, kommst du kurz?" Ich stand auf, ohne zu fragen. Wie immer. Drinnen war es warm, gedämpft. Die Fenster zeigten nur noch schwarze Spiegel. Auf seinem Schreibtisch: zwei Gläser. Eine ungeöffnete Flasche Sekt, beschlagen. Ich runzelte die Stirn, sagte aber nichts. „Wir haben's geschafft", sagte er und hielt die Flasche leicht schräg. „Die Zahlen sind da. Der Monat ist durch. Stark abgeliefert, auch dank dir." Er zwinkerte, öffnete die Flasche mit leisem plopp, goss ein. Ich nahm das Glas entgegen. Es war mein erstes in diesem Büro. Und es fühlte sich nicht an wie ein Toast -- sondern wie ein Prüfstein. „Auf... deinen Einsatz", sagte er. Und: „Auf mehr davon." Ich lächelte, vorsichtig. Meine Kehle war trocken, der Sekt prickelte sofort. Ich spürte ihn bis in die Fingerspitzen. Ich wurde rot. Ich wusste, wenn ich jetzt etwas sagen musste, würde ich stottern. Wie immer, wenn ich aufgeregt war. Nicht pathologisch, nur ganz leicht. Aber Gift für mein Standing, wenn ich etwas nicht nur sagen sondern auch vertreten musste. Kollegen, die mir den Erfolg nicht gönnten, hatten mich schon heimlich nachgeäfft. „Setz dich", sagte er, und ich gehorchte. Sein Blick blieb an mir hängen, wanderte über meine Schultern, meine schlichte Bluse, das enge, hochgeschlossene Top mit den sich abzeichnenden Brustwarzen darunter. Ich trug wie immer Jeans, modische Sneaker. Und ebenfalls wie ...