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Das leerstehende Hotel Ch. 24
Datum: 03.05.2026, Kategorien: Fetisch
... wirklich für einen Offizier der Bewaffneten Organe gehalten.Oder eine Schaffnerin. Ihre Jacke lag auf dem Armaturenbrett, und ich fragte Oberleutnant Kim, ob sie schon lange wartete: „Nee, noch nicht mal fünf Minuten, Herr Richard. Aber ich wollte gerade reingehen und die Sachen oben in den Kühlschrank packen." Wie wir nun durch den dunklen, relativ kühlen Flur unten liefen, hätte niemand geahnt, dass wir uns vielleicht sogar schon vor zum Essen nackt ausziehen und dann wieder unserer Lieblingsbeschäftigung nachgehen würden. Oder auch nicht, denn Nguyet wusste ja genauso gut wie ich, dass Erotik auf diese Art und Weise nicht funktionierte. Auf der Treppe besah ich mir Oberleutnant Kims kleine sportliche Beine, die durch die schwarzen Velour-Pumps, die sie trug, gut zur Geltung kamen und war beeindruckt von dem Spiel der Muskeln unter ihrer hellen Haut. Ich fand die Trennlinie an der Seite ihres Oberschenkels, zwischen dem größeren Muskel vorn und dem kleineren hinten, irre - wobei ich die im Moment nicht sehen konnte - bemerkte aber, dass ich allein durch den schieren Anblick der schicken jungen Frau schon wieder in Fahrt kam. Ja, auch heute hatte Oberleutnant Kim wieder frischgepressten Saft besorgt, da Urin nach dem Konsum von ein paar Bieren nicht besonders gut roch, und nun drapierte sie das Essen - genau wie letzte Woche - auf eine ovale Platte. Vielleicht, damit wir einfacher, ohne Stäbchen, essen konnten, hatte sieNem besorgt, was mit einem Püree aus ...
... Kartoffeln, Zwiebeln und Möhren gefüllte frittierte Röllchen waren. Wir hatten uns kaum gesetzt, da lieferte mir mein Hirn aber auch schon die Bilder aus dem Archiv: Vorige Woche hatte Oberleutnant Kim hier am Tisch ihren Rock abgelegt und dann erst im Slip - und dann ohne - eine Pussy-Show abgezogen, die wohl ihresgleichen suchte. Sie hatte dazu ihre Füße auf die Sitzfläche ihres Stuhls gestellt und dann irgendwann, wie bereits erwähnt, einfach fröhlich losgepinkelt. Weil sie unsere kleine Runde einfach nicht auflösen wollte, wie sie mir danach gesagt hatte. Was mit Sicherheit der Wahrheit entsprach. Und meine Muse wusste ja auch, wie sehr ich derlei Grenzüberschreitungen goutierte. Sie aber nun zu bitten, doch gleich nochmal dasselbe zu tun, hätte irgendwie nicht gepasst und wäre auch langweilig gewesen. So aßen wir erstmal, ohne uns unserer Kleider zu entledigen, wobei ich auf Oberleutnant Kims schicke Uniformmütze blickte, die zu meiner Linken drüben auf der anderen Tischecke lag. Natürlich fragte ich mich, woher sie die eigentlich hatte, denn so etwas gab es wohl kaum im Laden zu kaufen, und die Requisite war ihr auch ein wenig zu groß. Wahrscheinlich gehörte die Dienstmütze eigentlich einem Mann.War Nguyets jüngerer Bruder nicht beim Militär? Die Getränke waren mittlerweile auch in ihren Gläsern, mit Eis, so dass wir nun anstießen: „Schade, dass Sachiko sich heute nicht wohlfühlt," merkte ich an, wobei ich mir gar nicht sicher war, ob ich es nicht eigentlich ...