1. Schulden


    Datum: 10.05.2026, Kategorien: Reif

    ... war noch nie vorher passiert ... Da bin ich schnell auf mein Zimmer gehuscht ..." Peter lachte lauthals, „Ertappt ... auf frischer Tat!", „du mich ... ja, in gewisser Weise, seine Frau hat nichts mitbekommen, zumindest so weit ich es weiss ..."
    
    Wir beide tranken die letzten Schlucke aus unseren Gläsern, stellten sie dann auf den kleinen Tischen neben dem Bett ab.
    
    „Michael ...", fragte ich recht unsicher, „bitte versteht diese Frage nicht falsch, aber: Darf ich heute Nacht hier neben dir schlafen? Manchmal bekomme ich nachts kaum ein Auge zu ... diese Typen und deren wöchentliches Auftauchen bei mir in der Wohnung setzen mir gewaltig zu ..." „Na klar ... freut mich, dass du mir vertraust ... gern!" „OK, dann gehe ich mal rasch in mein Zimmer, Zähne putzen und mein Nachthemd holen ...", beide mussten wir sofort lachen und ich machte mich gleich auf die Socken ... „Nimm meine Schlüsselkarte mit, liegt auf dem Tisch!", rief er mir gerade noch rechtzeitig zu.
    
    Keine zehn Minuten später war ich wieder zurück, Michael hatte es sich bereits im Bett gemütlich gemacht. Ich ging kurz in sein Bad, zog mich aus und mir mein großes Schlafshirt über, ein Nachthemd war es nicht wirklich.
    
    „Wow, hätte nie gedacht, dass ich dich mal so sehe ..." „Und ich nicht, dass ich mich dir derart offenbare ... Kann ich mich wirklich darauf ..." „Alexandra, großes Ehrenwort! Soll ich jetzt das Licht ausmachen?" „Gern ..."
    
    Wir legten uns beide hin, ich wie immer, dem Mann in meinem Bett ...
    ... zugewandt, auf der Seite ... diesmal aber mit züchtigem Abstand.
    
    „Danke, Michael ..." „Komm ... alles gut!" „Nichts ist gut ... für mich ... als hätte ich wegen Uwe nicht schon genug Stress ... ich komme mir so dumm vor ..." „Also, auf lange Sicht ist das sicher nicht die schlauste Idee, scheiden lassen, wird sich Peter sicher nicht ..." „Streu nur reichlich Salz in meine Wunden ...", stöhnte ich. „Na ja, sei realistisch ... Versuch doch fürs Erste einfach den Spaß zu genießen, den ihr zusammen habt ..." „Findest du mich nicht fürchterlich dadurch?" „Ich empfinde es als fürchterlich, in was dein Ex dich gebracht hat ... Ich halte es für bemerkenswert, dass du ihm hilfst ..." „Mir blieb ja auch kaum eine Wahl ..." „Vermutlich ... wer weiss, was die mit dir angestellt hätten ..." „Daran mag ich gar nicht denken ..." „Denk mal an etwas anderes ... etwas Schönes!" „Fällt mir etwas schwer im Moment ..." „Mmhh ok, verstehe ich ..."
    
    „Könntest du dir vorstellen, dass wir beide gelegentlich mal etwas zusammen unternehmen? Dass du so aus deiner Wohnung herauskommst? Du kannst mich gerne anrufen, wenn dir dort abends oder nachts die Decke auf den Kopf fällt ..." „Meinst du das ernst, Michael?" „Ja, warum nicht?" „Weil ich ein blödes Huhn bin ..." „Du bist kein blödes Huhn, du bist eine sehr engagierte Kollegin, die krass Pech hatte und eine nachvollziehbare, aber auf lange Sicht nicht ganz so clevere Entscheidung getroffen hat ... das ist kein Drama!" „Wenn du meinst ..." „Wir können ja ...
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