-
Schulden
Datum: 10.05.2026, Kategorien: Reif
... Natürlich hatte es eine Reihe von Männern gegeben, die gerne mit mir ... Aber der Plan war ein anderer. Später, als wir uns in einen der Räume, die dafür gedacht waren, zurückzogen, natürlich dabei in dem dämmerigen Licht Publikum hatten, konnte ich Stimmen von denen hören, die uns zusahen. „Keine Ahnung, warum sie ausgerechnet den genommen hat ..." „Steht vielleicht auf Ältere ..." „Mit der hätte ich gerne ..." Peter vögelte mich in dem Club erstaunlicherweise zweimal vor Publikum. Einige Männer masturbierten, als sie uns zusahen, ein, zwei waren als Paar da, eine Frau gab ihrem Partner einen Blowjob, während er uns zusah ... Später fragte ich mich, ob das etwas war, was Peter für sein Ego brauchte? In einem Idealzustand hätte ich mir durchaus vorstellen können, dauerhaft mit Peter zusammen zu sein. Ich mochte ihn inzwischen aufrichtig, er war sehr aufmerksam und zugewandt, wir arbeiteten gut zusammen und der Sex miteinander war großartig. Er strahlte eine Größe aus, die mir Geborgenheit und Schutz vermittelte, etwas, was mir durch die ganzen Umstände und Ereignisse der letzten Monate wirklich schmerzlich fehlte. Dass er verheiratet war und sich das wohl auch nicht ändern würde, war das größte Problem vor einer Dauerhaftigkeit mit ihm. Dass er auch mein Chef war, war schon nicht mehr so gravierend, und sein Alter spielte für mich momentan keine Rolle dabei. Etwas, was aber, wenn man in Jahrzehnten dachte, wohl irgendwann später schon Auswirkungen haben würde ...
... ... III. Für einen Lichtblick sorgte dann ausgerechnet Michael. Am Montag war einmal mehr „Zahltag" gewesen, und ich hatte mich mit ihm für den Abend danach, den Dienstagabend, verabredet. Wir trafen uns inzwischen gelegentlich auch bei mir. Es war mir ganz wichtig, dass für den Fall, dass die Geldeintreiber mich beobachten würden, sie sehen konnten, dass ich nicht alleine, nicht so schutzlos war, wie sie vielleicht annahmen. Einige Male hatte Michael sogar inzwischen bei mir geschlafen. Anfänglich hatte ich mich kaum getraut, ihn danach zu fragen, aber er willigte, ohne nachzudenken, sofort ein, wofür ich ihm äußerst dankbar war. An dem Abend kochte ich für ihn und bei dem gemütlichen Essen überraschte er mich mit einer Idee dazu, wie ich möglicherweise die Zahlungen von der Backe bekäme. Die Idee klang verwegen, doch ich dachte, einen Versuch wäre es wert, und so setzten wir sie gleich am nächsten Zahltag um. Die beiden klingelten bei mir wieder zu ihrer gewohnten Zeit und ich ließ sie, wie sonst auch, ins Wohnzimmer, wo ich in der Vergangenheit immer einen Umschlag mit Geld für sie bereitgelegt hatte. „Ich habe ihnen genügend gezahlt, damit ist jetzt Schluss. Die Schulden hat mein Ex bei ihnen gemacht, nicht ich. Wenden Sie sich an ihn. Und jetzt gehen sie! Sofort!!", sagte ich laut und sehr bestimmt, hatte dafür allen meinen Mut aufgebracht. Beide sahen mich erstaunt an. Große Wirkung hatte es bei ihnen nicht hinterlassen. „Oh, unsere Werteste zeigt Eier! ...