1. Schulden


    Datum: 10.05.2026, Kategorien: Reif

    ... „unmöglichen" einmaligen Ausrutscher, für den es vielleicht noch einen Hauch von einer Erklärung hätte geben können, war jetzt Vorsatz geworden. Wenn ich den ausschlagen würde, gäbe es Scherben ... Aber das wollte ich ganz spontan auch gar nicht, „Unbedingt!", lachte ich.
    
    Peter wurde mit einem Mal ernst und schlug sich die Hand vor den Mund. „Da war mein Mund schneller als ...", „... nicht hiermit nachgedacht ...", sagte ich belustigt, tippte an die Stirn und deutete danach in Richtung seines Unterleibes. Peter wurde rot, „Ja ..." „Alles in Ordnung für mich ... werde mich allerdings bei der Personalabteilung melden ... wegen grober Vernachlässigung, wenn das nicht passiert!", antwortete ich ihm und strahlte ihn dabei an.
    
    Einen kleinen Moment später holten wir uns eine kleine Flasche Sekt aus der Minibar, die wir uns gönnten, und dabei darüber sprachen, was passiert war und wie wir damit in Zukunft umgehen wollten. Peter fragte mich dann, ob ich die Nacht über bei ihm bleiben wollte, was ich gerne tat, wir dann das Licht ausmachten und uns aneinander schmiegten.
    
    Diese Nacht schlief ich ausgezeichnet und wir schliefen auch beide so lange, dass wir, nach dem sinnlichen Frühsport, nachdem uns war, die Zeit für das Frühstück verpasst hatten und in der Stadt frühstücken gingen, bevor wir uns viel, viel zu spät, auf den Rückweg machten.
    
    „Wow ... und ... das ist, äh, an diesem Abend passiert?", holte mich Michael aus meinen Träumen. An mir waren diese Ereignisse gerade ...
    ... in Windeseile vor meinem inneren Auge vorbeigezogen. „Äh, ja ... unter anderem dann ...", entfuhr es mir, ohne dass ich auch nur einen Moment über diese Aussage nachgedacht hatte. „Heißt?", fragte er, dessen Neugierde erneut voll da war.
    
    „Heißt, es kommt inzwischen häufiger vor ... Nach dem ersten Mal lief nun ihm mit einem Mal das Herz über, platzte geradezu aus ihm heraus, und er sprach jetzt über seine Frau, deren Ehe, dass da seit geraumer Zeit tote Hose im Schlafzimmer ist, dass es ihm leidtat, dass er mich geküsst und in sein Zimmer gebeten hatte ... Ich beruhigte ihn, ich wäre ja völlig aus freien Stücken mitgekommen, hätte mich in keiner Form genötigt gefühlt ... ganz im Gegenteil, ich hätte bei ihm spontan eine Fürsorge und Geborgenheit gespürt, die mir über Monate gefehlt hatte ..."
    
    „Hört sich ziemlich nach einer emotionalen Ausnahmesituation an, fast ja schon bei beiden von euch ... kann nachvollziehen, dass es so gekommen ist ... und, äh ... jetzt trefft ihr euch gelegentlich ...?"
    
    „Ja ... an dem betreffenden Abend haben wir noch zwei weitere Male miteinander gevögelt. Peter schien ziemlich Nachholbedarf zu haben ...", ich musste ein wenig kichern, als ich Michael das so beschrieb. „Ich wohl auch ...", gab ich zu, worüber er dann lachen musste. Nach unserem ersten Mal habe ich ihn mit dem Mund wieder aufgebaut, bin dann auf ihm geritten ... Zum Schluss hat er mich nach aller Kunst oral zu einem Orgasmus gebracht, bevor wir dann ein letztes Mal an diesem ...
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