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Die Abenteuer der Maya Klein 06
Datum: 02.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... nächste Wunder, das du vollbringst. Bitte! Mir würde dann nicht so die Birne krampfen, ehrlich jetzt." Maya sah sie nachdenklich an. „Und wie soll ich das, Melli? Ich bin einfach nicht so. Ich helfe gerne und wurde so erzogen. Aber eben auch, weil ich es kann, wo andere scheitern. Ansonsten möchte ich aber einfach nur meine Ruhe haben, verstehst du das? Ich will kein Popstar sein. Es ärgert mich, wenn man nur meinen Körper sieht, aber alles, was mich sonst ausmacht, meilenweit dahinter liegt. Letzte Woche hat mich so ‚ne Social-Media-Tante blöd angemacht. Die hat die ganze Zeit über meinen Körper und meinen Freund abgeledert. Sie meinte allen Ernstes, dass mein Kitzler länger wäre als sein Schwanz." Melissa grinste, während Maya sie böse ansah. „Du fragst jetzt nicht!" „Aber...", wollte Melissa etwas sagen, wurde aber sofort von der Kollegin unterbrochen. „Nein!" Maya begann jetzt zu lachen. „Er ist es nicht, okay?" Abend mit Kollegen Zu viert traten die Kollegen der Sondergruppe -- Klein aus dem Polizeipräsidium heraus. Maya fühlte sich in diesem Moment federleicht. Die Rüstung wurde von ihr zwar nicht als schwer wahrgenommen, aber befreit von ihrer Last empfand sie eine euphorische Unbeschwertheit. Sie trug eine schwarze Jeans, die sie erst vor Kurzem von Nadja bekommen hatte, dazu eine blaue Bluse und ihre Bomberjacke. Die Boots von Sascha, welche sie so liebte, gehörten fast ausnahmslos zu ihrem täglichen Outfit. Zumindest zu dieser Jahreszeit. ...
... Ihre Haare zu einem Dutt geknotet, blickte sie in die Richtung der untergehenden Sonne. Schade, lange hell bleiben würde es nicht mehr. Melissa trug ein rotes Kleid, einen beigen Mantel darüber und weiße Sneaker mit dicker Sohle. Sie sah süß und mädchenhaft aus, grinste keck zu ihr auf und ließ ihre Rechte auf Mayas linke Pobacke krachen. „Können wir dann, Missi?" Im ersten Moment verdutzt, fing Maya an zu lachen und wandte sich Mustafa zu, der rechts von ihr ging, während Bommel sich an Melissas linker Seite platzierte. Die beiden jungen Männer achteten ebenfalls auf ihr Äußeres. Bommel trug gut geschnittene blaue Stoffhosen und einen dicken Rollkragenpullover unter seiner Schifferjacke und Mustafa Jeans, Hemd und Fliegerjacke. Als Frau konnte man sich mit diesen Begleitern durchaus sehen lassen. „Gut! Schreibt euren besseren Hälften, dass ihr an diesem Abend mit Kollegen unterwegs seid", forderte Melissa. „Ich finde es ätzend, wenn dauernd jemand an sein Handy geht." Maya war einverstanden, holte ihr Handy raus und schrieb in die Familien- und Freundesgruppe. Für Bommel auch kein Problem, nur Mustafa schien sich vor der Reaktion seiner Frau zu fürchten. „Sie ist ziemlich eifersüchtig", erklärte er. „Gibt es denn dafür einen Grund?", fragte Melissa. „Bist mal über ‚ne andere Madame rübergerutscht?" „Tatsächlich hatte ich drei Jahre was mit einer Deutschen. War auch superharmonisch bis zu dem Tag, an dem sie mir gestanden hatte, dass sie während eines ...