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Die Abenteuer der Maya Klein 06
Datum: 02.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... wieder seiner Wege. Das ist ein super Arrangement. Zumal ich schon ein paar Leutchen habe, die ich immer wieder sehe. Die sind richtig gut, aber so ‚ne Beziehung...", sie zeigte eine angewiderte Miene. „Wie ist das bei dir und deinem Freund, Türmchen? Seit dem du mir von deiner Perle und seinem Schwanz erzählt hast, würde ich schon gerne mal ein Bild von ihm sehen." „Keine Ahnung, warum ich das jetzt mache. Du lachst ihn wahrscheinlich eh nur aus", mutmaßte Maya und zeigte Melissa ein paar Fotos, welche sie in einem Ordner ihres Handys hatte. „Kannst weiterblättern, sind nur Bilder drin, wo auch er drauf ist." „Also sein Gesicht ist schon mal ganz okay", erklärte Melissa. „Schultern hat er allerdings keine. Wo sind seine Arme dran?", sie lachte. „Ich finde ihn schmuck. Muss ja nicht jeder ‚ne Kante sein. Und ein gesundes Ego muss er ja haben, sonst hätte er sich nicht das Türmchen ausgesucht", stellte Bommel fest. „Nee, ich finde ihn auch niedlich. Und Bommel hat recht. Wer dich besteigt, muss schon Selbstbewusstsein haben", erklärte die Kollegin. Mustafa ließ sich ebenfalls ein paar Fotos zeigen. Er nahm darauf sein eigenes Handy zur Hand und zeigte Bilder seiner Frau. Sie besaß ein Gesicht wie gemalt. Wunderschön, wie selbst Melissa anerkannte. „Hammer, schaut deine Maus hübsch aus. Wie eine Prinzessin aus Tausendundeiner Nacht. Wenn die dann auch lieb ist, hast du das große Los gezogen", meinte Maya. „Wir haben unsere Problemchen, lass mal. Aber ja, wir ...
... verstehen uns schon gut. Ich hoffe einfach, dass sie dann auch irgendwann hier heimisch wird." „Meinen Wakili seht ihr ja dann gleich in Natur und Farbe. Er hat vorgeschlagen, dass wir ins African Queen gehen. Dort gibt es das beste afrikanische Essen der Stadt. Er arbeitet dort, wenn er nicht am Studieren ist." Melissa hob ihre Schultern. „Mir egal. Probiere gerne Neues aus." Mustafa hatte keine Vorstellung, was ihn dort erwarten würde, meinte aber, dass die Neugierde obsiege. Maya war es ebenfalls egal, Hauptsache sie wurde satt. „Wo müssen wir hin?", fragte Mustafa und sah seinen deutschen Kollegen fragend an. Bommel schlug vor, mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof und von dort aus mit der Stadtbahn weiterzufahren. Zwanzig Minuten, Wakili würde dort mit einem Tisch auf sie warten. „Ich habe so einen Hunger", jammerte Maya, während sie zur S-Bahnhaltestelle gingen. „Das wird heute teuer für Mutti." „Hätten dir ein paar Riegel mitnehmen können, haben wir nicht dran gedacht. Tut mir leid, Große", meinte Mustafa besorgt. „Hast du deinen Freund vorgewarnt, dass in dem Restaurant gleich die große Hungersnot ausbrechen wird?", fragte Melissa. Sie stutzte. „Boah, war der jetzt scheiße. Tut mir leid, Leute. Das ist mir jetzt so rausgerutscht." Bommel winkte ab. „Alles gut. Mach dir keinen Kopf. Wakili ist cool. Muss man wohl auch als afrikanischer Schwuler." Er besann sich auf Melissas eigentliche Frage. „Nee. Man hat uns ja gesagt, dass wir niemandem etwas ...