1. Die Abenteuer der Maya Klein 06


    Datum: 02.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... an Toilettenpapier, Zahnbürsten sind zu klein, weniger vom Mund her aber für die Hand, ich brauche von allem eine größere Menge, sei es bei Pflegeprodukten oder Düften, vom Essen her ganz zu schweigen. Mit einem normalen Gehalt könnte ich mein Leben nicht finanzieren. In der Öffentlichkeit muss ich aufpassen, wo und wie ich mich bewege, gibt es, wie gerade, passende Sanitärräume für mich oder könnte ich etwas oder jemanden Schaden zufügen, wenn ich mich bewege. Mit fast 160 Kilo wird jedes Sitzen auf einem Möbelstück zum vorsichtigen Testen. Auch bei meinem Freund muss ich ständig aufpassen, dass ich ihm beim Kuscheln oder Sex nicht weh tue. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mein Leben oft ne ziemliche Qual ist." „Na alles ist dann auch nicht Scheiße, wie wir wissen. Außerdem reißen sich die Menschen darum mit dir befreundet zu sein und wollen, dass es dir gut geht. Du fällst schon weich, Missi, wenn du ehrlich bist", stellte Melissa fest.
    
    „Ich weiß, dass viele Menschen ärmer dran sind als ich, brauchst mir nicht erst in Erinnerung rufen. Wakili hat mich gefragt, ich habe ihm geantwortet!", stellte Maya gegenüber ihrer Kollegin klar.
    
    „Flipp doch nicht gleich aus! Konzentriere dich lieber auf das Essen, das da kommt." Melissa bekam eine Platte mit vier verschiedenen Gerichten aufgetischt, während Maya zwei Platten mit acht Gerichten kredenzt bekam. Dazu Dips, noch warmes Maisbrot und verschiedene Gewürze.
    
    „Das riecht fantastisch!" Maya roch an den verschiedenen ...
    ... Schälchen, suchte sich eins aus und probierte. „Wow! Ist das geil."
    
    „Pondu, ein klassisches Maniokgericht. Esse ich auch sehr gerne." Wakili freute sich, dass es ihr schmeckte. Maya unterdessen wechselte in den Modus Essensaufnahme und löffelte die Schälchen leer. Maya bestellte nach und aß selbst dann noch, als ihre Begleiter mit dem Dessert fertig waren.
    
    „Wir müssen reden Wakili!" Kasongo trat an den Tisch heran, mit hilflosem Gesicht die riesige Blondine dabei beobachtend, wie sie die nächsten zwei Platten entgegennahm. Es war ihr sechster Gang.
    
    „Was kann ich für dich tun, Chef?", fragte Wakili fröhlich. „Sind wir zu laut gewesen? Melissa ist sehr lustig, immer einen Spruch auf den Lippen."
    
    „Bist du dumm? Was interessiert mich das? Sag der Gestörten lieber, dass sie aufhören soll mich arm zu machen."
    
    „Aber du hast doch gesagt...", versuchte Wakili Kasongo zu beschwichtigen.
    
    „Ich habe nicht gewusst, dass dieses Nilpferd die gesamten Tagesvorräte verspeist. Bring sie dazu, zu gehen, dann darfst du hier weiterhin arbeiten."
    
    Wakili sah ihn verstört an, dann nickte er. „Gut Boss. Aber gib ihr wenigstens die Zeit aufzuessen."
    
    „Na lange kann das nicht dauern!", meinte Kasongo. „Sie ist eine Plage!"
    
    Bommel sah seinen Freund fragend an, als dieser zurück an den Tisch kam. „Er ist verzweifelt. Maya hat ihm den Abend gründlich verdorben."
    
    Maya schob die Platte von sich weg, griff nach einer Serviette und tupfte sich damit über den Mund. „Trotzdem sollte er ...
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