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Die Abenteuer der Maya Klein 06
Datum: 02.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... seine Gäste nicht Nilpferd oder Plage nennen, hab ich recht?" Der junge Afrikaner sah sie erschrocken an. „Du hast uns gehört? Wie kann das sein?" Er sah sich verwirrt um, so als ob er jemanden zu entdecken suchte, der diese Information an sie herangetragen haben könnte. „Du bist so strange, Missi! Wirklich." Melissa blickte ihre riesige Kollegin nachdenklich an, die gefrustet auf die leeren Schalen heruntersah. „Lass mich raten, satt bist du noch nicht wirklich, oder?" „Sagen wir es so, der Appetit ist mir vergangen." „Dann bestell nach! Wakili hat es versucht, du hast aber noch Hunger und berufst dich auf die Einladung dieses Deppen", schlug Melissa vor. „Und wenn er mich dann rauswirft?", fragte Wakili besorgt. Mustafa sah ihn aufmerksam an. „Du hast den Vorschlag gemacht, dass Maya ihn stressen soll, das hat sie nun getan. Von daher steh dazu! Zeigst du dich ihm gegenüber entschlossen, wird er einknicken. Er weiß ja, dass du mit einem angehenden Polizisten zusammen bist und auch, dass Maya schon jetzt eine Größe bei uns ist. Von daher sollte er sich davon beeindrucken lassen." Bommel war der gleichen Meinung. „Sei souverän! Zumal er jetzt Maya übel mitgespielt hat." Wakili blickte in die Runde, dann nickte er. „Nia! Bestell bitte für Maya noch einmal das Gleiche. Ich glaube an Karma. Soll er machen, wie er will. Er hat sich das selbst eingebrockt." Eine Viertelstunde später trat Kasongo an den Tisch heran, nachdem Nia die nächste Runde vor Maya ...
... hingestellt hatte. Er schien nur mit Mühe seine Fassung zu bewahren. „Und die Herrschaften? Hat es geschmeckt?", fragte er in die Runde. Die jungen Menschen bejahten seine Frage und zeigten sich über die Güte und Reichhaltigkeit des Essens begeistert. „Für einige nicht reichhaltig genug, hab ich recht?", fragte der Besitzer gespielt vergnügt und sah auf die Platte der Riesin. Melissa wandte sich ihm zu und grinste ihm keck ins Gesicht. „Von daher hat sie sich sehr über ihre Einladung gefreut. Muss sie nicht so sehr den Säckel ihrer Mutter fordern, die für ihre Spesen aufkommt. Sie isst sehr viel bedingt durch ein Syndrom." Kasongo zeigte Verständnis. „Ja, das haben wir jetzt selbst eindrucksvoll mitbekommen. Doch leider muss ich sie bitten, zum Ende zu kommen. Wir haben noch eine Tischreservierung erhalten." „Oh, das ist aber ungewöhnlich, dass man Gäste wegschickt. Dabei sind wir noch gar nicht fertig. Wir hätten alle gerne noch einen Cocktail getrunken nach dem anstrengenden Dienst und dem guten Essen. Ein willkommener Absacker, verstehen sie?" Melissa zeigte ein apartes Lächeln. „Außerdem gibt es doch da drüben noch zwei freie Tische, die sie wahrscheinlich übersehen haben. Schieben sie die doch einfach zusammen!" „Bitte! Ich kann nicht noch mehr für ihre Anwesenheit löhnen. Sie machen mich arm", gab der Wirt sich gereizt. Jetzt war es Maya, die sich ihm zuwandte. „Ich habe noch etwas bestellt, das werde ich dann auch essen. Und trinken werden wir ...