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Die Abenteuer der Maya Klein 06
Datum: 02.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... sie genau. Wakili stöhnte auf. „170 Punkte aus sechs Meter Entfernung!" „Hast du mir gerade an den Arsch gefasst, du Pfosten?", kreischte Melissa und wandte sich gegen einen stämmigen Mann. Dieser grinste nur auf sie herunter. „Hab dich doch nicht so! Er ist hübsch." „Du kannst froh sein, dass ich meine Hände voll habe, sonst täte ich dir dein Gesicht betonieren, du Freak!" Der Gast lächelte und schien sich an ihren Spruch nicht weiter zu stören. „Nimm doch deinen süßen Mund nicht so voll! Zumindest nicht auf diese Weise." Bommel trat an Melissas Seite, die in diesem Moment die Getränke unerlaubterweis auf den Rand eines Billardtisches stellen wollte. „Komm! Ich nehme das an mich. Maya hat uns gleich fertig gemacht, dann bist du mit Spielen dran." „Dieser kleine stinkende Pimmel hat mich angefasst! Was, wenn ich jetzt die Krätze kriege?", schimpfte sie. „Jetzt beruhig dich doch, Hübsche, und lass dich von der Schwuchtel zu deinem Tisch führen, damit du weitersaufen kannst", lächelte der Mann. „Ich schreibe dir gerne meine Nummer auf, dann kannst du dich bei mir entschuldigen, wenn du wieder nüchtern bist." Bommel störte sich nicht an dem Schmähwort, doch Wakili schien damit ein echtes Problem zu haben, und auch Mustafa bebte innerlich. Letzterer war es dann auch, der an die Gruppe Männer herantrat. „Was hast du gerade abgelassen? Ich konnte es nicht genau verstehen, sodass ich nicht weiß, ob dein Arsch oder dein genauso hässliches Gesicht etwas ...
... abgelassen hat." Wieder blieb der Mann ruhig. „Bleib mal anständig, du Gastarbeiter. Kannst froh sein, dass man dich hier wohnen, arbeiten und Ärsche ficken lässt. Bist eine echte Schwuchtel? Oder hast einen auf verfolgt gemacht?" Mustafa hielt nur mit Mühe seine Zurückhaltung. „Du, ich bin Deutscher. Ich bin hier geboren worden, genauso wie du." Die vier Männer lachten schallend auf und schüttelten ihre Köpfe. „Da fehlt aber einiges an dir, dass du Deutscher bist, kleiner Kameltreiber." „Wenn du dich als Deutscher erachtest, tun mir die Millionen anderen leid. Ich würde wirklich nicht mit dir verglichen werden wollen, Glatzköpfchen. Schaust ein wenig aus wie die Spitze von meinem beschnittenen Schwanz." „Gehen wir vor die Tür? Dann schauen wir mal, ob du dich das dann noch einmal wiederholen traust", meinte der breitschultrige Kerl. Mustafa hob seine Brauen. „Klar, warum nicht. Wirf noch einmal einen Blick in den Spiegel, jetzt wo du noch alle Zähne hast. Ich nehme auch noch meinen schwulen Kumpel mit, okay? Dann kann ich euch das alles gerne noch mal..." „Gar nichts passiert hier!" Maya trat zwischen die Männer und drückte sie voneinander weg. „Halt dich da raus, du Fotze!", meinte jetzt einer der drei anderen Männer, welche hinter ihrem Kumpan Aufstellung genommen hatten. Maya schloss ihre Augen. „Gut! Jetzt hast du mich persönlich beleidigt. Gib mir deinen Ausweis, damit ich dich anzeigen kann." „Halt dich mal da raus, Mädel. Fragten uns eh ...