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Die Abenteuer der Maya Klein 06
Datum: 02.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... schon, was ihr beiden mit solchem Gesocks anstellt. Zwei schwule Kanaken und eine Muckitucke!" Maya blickte jetzt auf den großen Glatzkopf herunter, den sie dennoch um mehr als eine Kopflänge überragte. Auch Bommel würde ein paar Zentimeter größer als er sein, dafür hatte dieser Typ ein paar Kilo mehr als der Kollege. „Dann gilt das jetzt für dich auch, da du meine Freunde beleidigst. Gib mir eure Ausweise, ich fotografiere sie ab, dann dürft ihr im Anschluss gehen." „Dürfen? Bist du plemplem, du Kuh? Hast du nur Scheiße in deinem Schädel?", pöbelte der Typ neben dem Glatzkopf. Mayas Hand schnellte vor, griff nach seinem linken Handgelenk und wirbelte ihn wie bei einem Tanz auf der Stelle herum, sodass er sich in der nächsten Sekunde in einem Polizeigriff befand. „Lass ihn los! Du...", der Glatzkopf wollte Maya von seinem Freund abdrängen, doch sie packte ihn am Hals und hob ihn an. Dabei presste sie nicht seine Kehle zusammen, sondern stemmte ihn in die Höhe, indem sie gegen seinen Unterkiefer drückte. Sofort legten sich seine Hände um ihren Unterarm, um den schmerzhaften Druck zu mindern. Die beiden übrigen Freunde wollten eingreifen, doch dem Ersten schnellte Mayas Stiefelspitze unter das Kinn, ohne ihn zu treffen, und der Zweite wurde von Bommel abgedrängt, der meinte, man sollte jetzt Ruhe geben und sich verpissen. „Was für Idioten! Legen sich mit unserem Türmchen an", lallte Melissa, wollte auf die beiden Männer eindringen, wurde aber von Wakili ...
... zurückgehalten. „Gib bitte Ruhe, Schatz! Die Sache ist doch geklärt." „Mustafa! Hole dem hier den Ausweis aus der Tasche, anschließend ist der andere dran. Ich gebe dann morgen vor der Schicht die Anzeige im Präsidium auf." „Fuck! Ihr seid Bullen?", stotterte der Mann im Polizeigriff. „Mensch, Niels, ich bin auf Bewährung. Ich wandere wieder ein, wenn die mich anzeigt." Der Große wollte etwas sagen, doch stand er gerade noch auf seinen Zehenspitzen und konnte aufgrund des gewaltigen Drucks seinen Mund nicht öffnen. „Bist du jetzt artig?", fragte ihn Maya. Der Mann schloss seine Lider, worauf sie ihn stehen ließ. „Was bist du für..." Maya hob ihren rechten Zeigefinger! „Du wolltest artig sein!" Der kantige Mann mit der Glatze nickte, worauf sich Maya dem Zweiten zuwandte. Von den Begleitern der beiden war nichts mehr zu sehen. „Ihr habt meine Freunde beleidigt und gedemütigt. Meine Freundin sogar tätlich belästigt. Ihr müsst schon etwas bieten, wenn ich das nicht zur Anzeige bringen soll." Der Glatzkopf sah sich um. „Die Leute hier kennen mich. Keiner von denen hat genügend Mut, gegen mich auszusagen, das verspreche ich dir. Ich streite einfach alles ab." Maya lächelte. „Wie gut, dass meine Freundin dort alles aufgenommen hat. So besoffen kann sie gar nicht sein, als dass sie nicht daran denken würde." Die Augen des Mannes weiteten sich, dann sah er zu Melissa rüber, die ihm grinsend ihr Handy präsentierte. „Schon an Freunde geschickt", suchte ...