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Die Abenteuer der Maya Klein 06
Datum: 02.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... sie langsam nach den passenden Worten. „Also, mein Guter. Jetzt machen wir gleich noch ein Video, okay? Dann belassen wir es dabei und jeder geht seine Wege." Der Glatzkopf blieb skeptisch. „Und was für eins?" Maya lächelte und nickte in die Richtung des Mannes, welchen sie nach wie vor mit ihrer rechten Hand kontrollierte. „Ihr küsst euch auf den Mund und das mit Zunge!" „Was? Bist du noch..." Wieder hob Maya ihren rechten Zeigefinger. „Na! Keine starken Worte mehr, sonst geht es gleich wieder in Richtung Decke." Sie lächelte. „Halbe Minute Zungenspiel und die Sache ist für mich erledigt. Natürlich nur, solange ihr Ruhe gebt. Ich weiß ja jetzt, wie ihr beiden heißt und wo ihr wohnt." „Weißt du was? Zeig uns an!", der Glatzkopf grinste. „Irgendwann sehen wir uns wieder. Dich oder einen deiner Freunde." „Du drohst uns?", fragte Maya entgeistert. „Dir ist schon klar, dass wir bei der Polizei sind?" „Und? Du wirst in ein paar Jahren so viele Feinde haben, dass du dich nicht mehr an mich erinnern wirst. Und dann picke ich mir einen deiner Freunde hier raus? Vielleicht auch dich?" Er grinste. „Mal sehen!" Maya wirkte in diesem Moment entschlossen. „Gut! Es gibt hier drei Menschen, die ganz genau gehört haben, was du mir angedroht hast. Also doch die Anzeige. Dein Freund wird dankbar sein, dass du ihn wieder in den Knast schickst." Sie sah ihn nachdenklich an. „Aber wahrscheinlich hast du recht. Ich muss meine Feinde in Erinnerung halten und meine ...
... Freunde im Auge. Du hast auch welche, oder?" Sie lächelte. „Drohungen funktionieren in beide Richtungen. Und so, wie du dich aufführst, hast du bestimmt ebenfalls viele Feinde, richtig?" Sie hörte Melissas Stimme hinter sich. „Ma? Hier ist ein Typ, der mich belästigt hat. Kannst du jemanden schicken?" Melissa lehnte sich gegen Maya und sah geringschätzig zu dem Mann auf. „Tja, jetzt hast du viele Freunde gewonnen, Niels. Schade, wärst du ein netter gewesen, hätte ich es gerne mit dir getrieben." „Vielleicht arbeite ich ja noch an mir, mein Liebchen. Gebe dir dann gerne Bescheid!" Der Typ grinste. Maya unterdessen fühlte sich genervt. „Was für eine Scheiße, der Abend war echt cool gewesen." Wakili stellte sich an ihre Seite. „Du hast den Mann mit einer Hand in die Luft gehoben! Wie kann man das? Er wiegt doch sicher über 100 Kilogramm." „Das Syndrom, Wakili. Mach nichts Großes draus, okay? Der Abend mit dir war echt schön. Tut mir leid, dass wir dann auf solche Arschlöcher treffen mussten." In diesem Moment hörte sie die Wirtin mit der Polizei sprechen. „Maya!" Die drei Streifenpolizisten strahlten. „Wir konnten es nicht glauben, dass du hier bist." Ein junger schlanker Polizist trat an sie heran. „Ich bin Peter, das ist Carlo und unser Mädel dort Jana!" Er wandte sich zu den beiden festgehaltenen Männern um. „Was ist passiert? Die Zentrale meinte, dass jemand von euch belästigt wurde?" Maya nickte. „Melissa wurde von dem Mann dort begrabscht, Mustafa und ...