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Ein Schicksal auf Rädern 11
Datum: 03.06.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... Stirn.,,Clay und Boone haben mich aus Harlows Hölle gerissen, Tom. Zusammen mit Anna." Ihre Finger zitterten leicht.,,Ich dachte über all die Monate, du wärst tot. Seit Wochen sind wir hier auf der Farm und suchten Annas Familie." Ihre Augen suchten die seinen.,,Clay ist wochenlang geritten, um Friedrich und Jakob zu finden. Ich schulde ihnen beiden mein Leben." Toms Eifersucht über soviel Zuneigung in Valentians Worten über diese Kerle wuchs zu einem rasenden Inferno an.,,Anna ist hier?", presste er schließlich hervor. Er erinnerte sich an die Nächte mit Annas Körper unter seinem -- hatte sie es Valentina erzählt? War *das* der Grund für ihre liederliche Untreue? Er kämpfte gegen das Bild an, wie Valentina und Boone sich auf dem Sofa und vor dem Fenster vereint hatten.,,Und du... du lässt dich aus *Dankbarkeit* von ihnen so willig bespringen?" Valentina erzählte ruhig, aber mit unterlegter Dringlichkeit in ihrer Stimme: Die Zeit nach Harlows Entführung, die Demütigungen, die Schläge, die Folter und die Rettung durch die beiden Fremden. Jedes Wort traf Tom wie ein Peitschenhieb. *Er* hätte ihr Retter sein sollen. Nicht diese alten Säcke. ,,Friedrich wartet mit Jakob ein paar Meilen vor der Farm, sagte er schließlich, die Worte fühlten sich wie Glassplitter in seiner Kehle an.,,Der Planwagen hatte einen Achsbruch." Valentina handelte sofort. Mit einem Ruf holte sie Clay und Boone herbei. Minuten später preschten die beiden Männer auf schnellen Pferden mit ...
... Werkzeugen und Lampen in die Dämmerung. Als der notdürftig reparierte Planwagen nach einer Stunde knarrend auf den Hof rollte, stürzte Anna heraus. Ihr Schrei durchschnitt die Abendluft. Sie riss Friedrich und den kleinen Jakob in eine stürmische Umarmung, die die Wochen der Qual wegzuwaschen schien. Freudentränen strömten über ihr Gesicht, während sie Jakobs Gesicht mit Küssen übersäte. Dann, ohne ein Wort an die anderen zu richten, zog sie Friedrich am Arm ins Haus. Ihre Blicke verschmolzen, voll einer schmerzvollen Sehnsucht, die selbst Tom verstummen ließ. Sie verschwanden die Treppe hinauf -- zurück in ihr zerstörtes, aber wiedervereintes Reich. Tom griff darauf nach Valentinas Hand um es Anna gleichzutun. Er wollte sie nicht wegen einer Reihe unglücklicher Fügungen von seiner Liebsten trennen,,Komm", flüsterte er, sein Herz pochte wild, bereit zu vergeben.,,Lass uns unsere Liebe wieder finden." Er zog sie zur Treppe, wollte sie in Jakobs Zimmer hoch führen. Doch ehe sie die erste Stufe erreichten, legten sich zwei schwere Hände auf Toms Schultern. Clay auf der einen und Boone auf der anderen Seite. Ihre Griffe waren wie eiserne Fesseln und rissen ihn zurück. ,,Moment mal, Freundchen", zischte Clay, sein Atem roch nach Whiskey.,,Du bist hier für 'nen Monat Sklave. Und Sklaven pennen im Stall." Sein Blick glitt zu Valentina, ein geschmeidiges Grinsen spielte um seine Lippen.,,Außerdem..." Seine Hand strich über Valentinas Hüfte.,,...da Anna mit ihrer Familie ...