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Ein Schicksal auf Rädern 11
Datum: 03.06.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... Valentinas Stimme klang kehlig, satt und voll vor Verheißung:,,Mmmmh... ja, Clay! Verdammt ja! Er ist so... *hart* und füllt mich vollends!" Toms Nackenhaare sträubten sich. Es war nicht das Stöhnen der Frau, die er kannte. Es war doch nur ihre Rolle und sollte gespielt sein. Aber wieso klang es so verdammt Grausam, verdammt echt in seinen Ohren. Dann begann es richtig. Ihr Stöhnen stieg an -- ein hohes, gellendes Kreischen, das kein Schmerz, sondern für Tom hoffentlich gespielte Ekstase war.,,Jaaa! So! Fick mir die Seele aus dem Leib, Clay! Füll meinen kleinen Hintern!" Und vermischte sich mit Boones tiefem Grunzen,,Lutsch ihn wieder steif, Frau! Gleich fülle ich nochmal deinen engen ehelichen Eingang!" Das Quietschen wurde zu einem hektischen Hämmern. Holz knarrte. Ein Schlag gegen die Wand. Valentinas Schreie wurden schriller, unnatürlicher und hemmungsloser und war ein konzertierter Akt der Demütigung -- für Tom. Er konnte nicht mehr zuhören. Mit den Händen über den Ohren gelegt, die Bilder von Valentina im Kopf, eingequetscht zwischen den beiden Männern, unauslöschlich in seinem Hirn gebrannt, stolperte er rückwärts. Er prallte gegen Annas Zimmertür, wo das nächste Stöhnen begann und drehte sich eilig um und rannte hinaus. Er nahm eine tiefen Zug frischer Luft in seine Lungen und selbst hier hörter er das Stöhnen aus dem Obergeschoss. Es wurde zu einem gellenden Chor. Clays heiseres,,Ich komm in deine Gedärme!", Boones dumpfes,,Nimm alles du Sau!", ...
... Valentinas schriller Schrei:,,JA! GIBT MIR ALLES!" Tom ließ sich von der Veranda fallen. Er landete hart auf dem staubigen Boden. Tränen der Wut, der Scham, der absoluten Verzweiflung schossen ihm in die Augen. Mit letzter Kraft raffte er sich auf und floh in die dunkle, Enge der Scheune oben auf dem Heuboden. Er warf sich in eine Ecke, zwischen schmutziges Stroh und preßte die Fäuste gegen die Ohren. Doch das Geräusch des Quietschens, des Grunzens, der Lustschreie seiner großen Liebe -- es verfolgte ihn bis in die letzte, finstere Ecke seiner Seele. Die Lektionen: Tom lag noch immer sich die Ohre zu haltend auf dem Heuboden und konnte nicht einschlafen, obwohl bereits fast zwei Stunden vergangen sein mussten hörte er seine Liebste noch immer laut stöhnen. *Das sind keine Menschen* ging es ihm durch den Kopf *Sie zerfetzen sie* Friedrich schlich sich mit einer Flasche Whiskey zu ihm hoch, nach der er seine dringlichste Sehnsucht bei Anna gestillt hatte, wurde sie von ihm aufgefordert sich um seinen Freund zu kümmern, der eine schwere Zeit durchstehen musste. Friedrich reichte ihm die Flasche und Tom nahm einen großen Schluck, während er versuchte Vals Geräusche auszublenden. "Ich sah deinen Blick, als du an Vals Tür gelauscht hast... Diese Mischung aus Ekel und Eifersucht, während die steife Wut förmlich in deiner Hose kochte." Tom starrte ihn mit glasigem Blick stumm an, nickte stumm und nahm noch einen Schluck. ,,Gut. Nutz sie! Kanalisiere diese Wut. Stell ...