-
Ein Schicksal auf Rädern 11
Datum: 03.06.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... nach unverfänglichen Worten.,,...bevor noch mehr geschieht. Weißt du eigentlich, Friedrich", seine Stimme wurde schneidend,,,wie viele Männer so eine *Dame* an einem einzigen Tag *empfangen* muss? Da geht man über kurz oder lang zu grunde, das ist kein Leben!" Friedrich schloss die Augen. Toms Frage öffnete weitere ungebetene Schleusen: `Fünfzehn pro Tag, hatte Harlow gesagt` *Hände, die ihre Rundungen grob anfassten. Münder, die sie überallhin küssten. Schwänze in aallen Formen und Größen, die in sie eindrangen, einer nach dem anderen, bis sie nur noch ein geiles, schmerzendes, benutztes Loch war.* Es schwindelte ihm. Die Vorstellung ließ sein Blut erneut unheilvoll pulsieren. Er schämte sich bis ins Mark, während sein Körper gegen ihn rebellierte, dass er diese Gedanken ruhig zulassen sollte. ,,Und... und wenn wir sie haben, was dann?", stotterte er, um die peinliche Stille zu brechen.,,Zurück hier hin... das geht doch nicht mehr? Harlow würde wieder kommen und diesesmal... noch schlimmere Sachen mit uns anstellen!" Tom straffte sich. Seine Augen, eben noch voll Abscheu, leuchteten plötzlich mit einem fast überirdischen Feuer.,,Danach", sagte er, und seine Stimme bekam einen fast träumerischen Klang,,,hilfst du und Anna mir, meine Valentina zu finden." Er sah etwas, was niemand sonst sah -- ein goldenes Leuchten am Horizont seiner Träume. ,,Und wenn ich sie endlich von diesem alten Geier befreit hab... wenn ich sie in meinen Armen fest halte..." Ein ...
... seliges Lächeln spielte um seine Lippen. ,,...dann ziehen wir alle nach Westen! Werden Gold schürfen! Unseren eigenen amerikanischen Traum leben!" Die Euphorie verblasste so schnell, wie sie gekommen war. Sein Blick fiel zurück auf Friedrich, auf das abscheuliche Kleid, die schmutzigen Seidenstrümpfe, die erbärmliche Szene mit dem Schwamm und dem weinenden Kind. Ekel zog über sein sommersprossiges Gesicht. ,,Und zieh verdammt noch mal diese... weibischen Lumpen aus!", fuhr er ihn an, seine Stimme troff vor Verachtung und Ungeduld.,,Das ist ja... meinen Augen nicht mehr... zumutbar!" Und setzte eindringlich hinzu. ,,Lass uns alles Vieh, die Hühner mitnehmen und alles was sich zu Geld machen lässt gleich mit. So oder so, werden wir es hier eh nicht mehr brauchen, weil wir nach Valentina`s Rettung, Richtung Westen aufbrechen werden!" Er wandte sich ab, zum Fenster, als könne er Friedrich`s Anblick nicht länger ertragen. Draußen lag die Farm verlassen unter der gleißenden Sonne. Doch in Friedrichs Scham brannte eine andere Hitze -- die schmutzige Glut seiner eigenen, unkontrollierbaren Gedanken, die sich mit der kühlen Verachtung in Toms Augen vermischten und eine neue Art der Pein schufen. Harlow`s Ranch: Die Staubwolke der sechs erschöpften Cowboys wirbelte wie ein schmutziger Schleier über dem Hof der Harlow Ranch auf. Mortimer und Steven, die beiden alten Rancharbeiter, die von Clay und Boone vor Harlow´s Eintreffen schnell überwältigt wurden und zwei ...