1. Demonstration


    Datum: 05.06.2026, Kategorien: Schamsituation

    Bevor ich meine Wohnung verließ, ging ich noch einmal ins Schlafzimmer und stellte mich vor den großen Spiegel. Was ich dort sah, war zunächst einmal sehr ungewöhnlich, denn ich trug einen Rock, was sonst nie vorkam. Ich war ein Hosentyp. Eigentlich.
    
    Dann klappte ich den ziemlich kurzen Rock hoch, und was ich nun sah, war nicht nur ungewöhnlich, sondern spektakulär. Ich trug eine schwarze Nylonstrumpfhose, aber das war es nicht, was mich so faszinierte. Strumpfhosen trug ich an kalten Tagen unter der Hose, verfroren wie ich nun mal war. Es war die Tatsache, dass es sich hier um ein sehr spezielles Exemplar handelte, um eine so genannte Ouvert-Strumpfhose.
    
    An der Stelle, an der bei meinen anderen Strumpfhosen im Schrittbereich der Zwickel zu finden war, befand sich hier – nichts. Ein Loch. Da ich auf Unterwäsche verzichtet hatte (sonst ergäbe das auch wenig Sinn), gab es nun nichts, was meine frisch rasierte Scham bedeckt hätte.
    
    „Wow!“, machte ich leise. Das sah aber auch aus! Ein paar Tage hatte ich gezögert, die Ouvert-Strumpfhose im Internet zu bestellen, doch nun war ich sehr froh, dass ich mich überwunden hatte.
    
    Mit meiner neuen Errungenschaft gedachte ich Tobi zu überraschen. Er liebte es, wenn ich Strumpfhosen anhatte. Wenn er mich in einer zu Gesicht bekam, war er in Rekordzeit richtig auf Touren. Doch nun war es Frühsommer, und ich trug zu seinem Leidwesen kein Nylon mehr unter der Hose.
    
    Ich drehte mich um und warf einen Blick über die Schulter auf ...
    ... meinen Hintern, über dem sich das schwarze und dennoch transparente Nylon spannte. Ungewöhnlich genug, dass meine Pobacken ganz direkt dort hindurchschimmerten, ohne von einem Slip verhüllt zu werden. Aber auch von hinten war auf den ersten Blick erkennbar, dass es sich nicht um eine Strumpfhose üblicher Bauart handelte, in der ich da steckte. Auch aus dieser Perspektive war die Öffnung erkennbar, die dem Kleidungsstück zu ihrem Namen verhalf.
    
    Dieser Anblick sollte ausschließlich Tobi vorbehalten sein, niemand sonst würde das hier zu sehen bekommen. Oh, wie ich mich doch irrte. Wenn ich auch nur ansatzweise geahnt hätte, wer an diesem Tag diesen Anblick noch alles zu sehen bekommen würde – ich hätte das Haus definitiv nicht verlassen.
    
    Ich ließ den Rock fallen. Nun sah es jedenfalls ganz harmlos aus, der Rock machte seinen Job und verdeckte, was er verdecken sollte. Niemand würde darauf kommen, dass sich unter dem bunten Stoff kein artiger, weißer Baumwollschlüpfer verbarg. Auf einen BH hatte ich zur Feier des Tages ebenfalls verzichtet. Mit zittrigen Fingern zog ich meine Chucks an. Aufgeregt suchte ich danach wie üblich eine Weile nach meinen Schlüsseln, dann war ich endlich startklar. Bevor ich die Wohnungstür hinter mir zuzog, fasste ich mir noch einmal unter dem Rock zwischen die Beine. Es ließ sich nicht leugnen, dass ich wirklich ziemlich aufgeregt war. Oh ja!
    
    Ich beschloss, mein Mountainbike stehenzulassen, das war mir dann doch zu gefährlich. So sehr ich darauf ...
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