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Vernissage und ungewolltes Outing
Datum: 07.06.2026, Kategorien: BDSM
... zärtlichen Kuss. Es ist das erste Mal, dass du die Bilder siehst. »Constanze, Du bist meine stolze Sklavin!«, haucht er mir ins Ohr. Die Schwarz-Weiß-Bilder, weichgezeichnet mit verlaufenden Konturen zeigen mich in verschiedenen Posen, in Strapsen, mit Corsage, mit Dildo, beim Orgasmus …, immer sind die Spuren der Session, der Peitsche, die Narben meiner Mastektomie deutlich, kontrastreich erkennbar. Es gibt doch zwei Farbaufnahmen von mir, wenn auch stark bearbeitet, farblich verändert, gehängt. Eines, ein Halbprofil wie ich am glänzenden Edelstahl-Buttplug sauge, tiefrote Lippen. Das andere ein Rückenbild, ich liege, nur mit den langen roten Handschuhen und den Stilettos-Pantoletten in lasziver Weise schräg auf der linken Seite, das rechte Bein weit nach oben abgewinkelt, führe ich mir grad‘ den großen Plug in meinen schon etwas geöffneten After ein. Auf diesem Bild ist die Justitia auf meiner rechten Schulter deutlich erkennbar. Ich erschrecke, mein Kleid mit den Spagettiträgern verbirgt es jetzt auch nicht, ebenso wie die Spuren, die zwar stark verblasst, aber doch noch sichtbar quer über meinen Rücken verlaufen. Es lässt nicht lang‘ auf sich warten, bis mein Peckerl von den ersten wiedererkannt wird. Leises Geflüster, Geraune, Köpfe drehen sich zu mir hin, mir wird trotz des luftigen Kleides langsam warm, ich ...
... schmiege mich noch näher an dich, suche Nähe und Halt bei dir. Schnell ist rum, dass ich die Frau auf den Bildern bin. Ich beginne zu erahnen, dass es von Sabine gewollt sein könnte, ich werde ein bisserl ärgerlich und spreche sie darauf an. ›Nein‹, versichert sie und entschuldigt sich, es sei nicht ihre Absicht gewesen, die Aufnahmen mit dem glänzenden Plug hätten aber ihr und Gabi so gut gefallen. Gabi ergreift die Initiative: »Es war nicht beabsichtigt, aber nun ist es einmal so, die Dame, um nicht das Wort ›Modell‹ zu benutzen, die auf den Bildern gezeigt wird ist heute unter uns! Sabine, die Künstlerin und ich als Galeristin sind ihr und ihrem Begleiter zutiefst zu Dank verpflichtet. Wir werden hier ihre namentliche Identität nicht preisgeben und bitten auch alle um Diskretion!« Alle klatschen, ich werde rot, du nimmst mich fest in den Arm, küsst mich zärtlich, innig, gibst mir Halt, verliebt schaue ich dich an, Stolz ergreift mich. Ich bin eine selbstbewusste Frau und deine devote Sklavin! Der Abend wird sehr schön, viele Fragen, denen ich, wir ausweichen, anerkennende Worte. Zum Abschied hat Gabi irgendwoher einen Strauß Rosen besorgt, überreicht ihn mir und eine exklusive Mappe mit ihrer Widmung und einem handschriftlichen Brief von Sabine, signierte Originalabzüge der ausgestellten und aller von ihr bearbeiteten Bilder.