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Der Schlüssel zur Versuchung 04
Datum: 10.06.2026, Kategorien: Liebende Frauen,
... an. Ich habe es geschafft und habe mich in nur sechs Monaten hochgearbeitet, und jetzt, mit den richtigen Chancen, geht es nur noch bergauf. Man muss sich nicht totarbeiten, nur um über die Runden zu kommen. Die Aufstiegschancen sind in unserer Branche real, Schatz. Die Bonuszahlungen. Den Firmenwagen hast du ja bereits gesehen. Wart ab, was ich noch alles bekommen werde." Ich ließ meine Hand über sein Bein gleiten und schmiegte mich wieder an ihn. "Und ich habe einen Traum, Enzo. Einen Traum für uns. Ich will aus dieser kleinen, schimmligen Wohnung raus und stelle mir ein Penthouse, hoch über der Stadt, vor. Mit einem Blick über alles, wo wir zusammen auf alle herunterschauen können." Er wirkte nicht überzeugt, sondern eher besorgt. "Daniela, das klingt alles so... oberflächlich. So nach Stress und Ellbogenkampf um Abschlusszahlen im. Dafür bin ich glaube nicht gemacht." "Nein, so ist das nicht!", sagte ich leidenschaftlich. "Es geht um Sicherheit und um ein schönes Leben. Und..." Ich senkte meine Stimme zu einem verführerischen Flüstern. "Und darum, dass wir immer zusammen sein können. Ich... ich brauche dich an meiner Seite, Enzo. Wirklich. Ich will zu dir aufschauen können, während wir uns gegenseitig mit unserer Arbeit stolz machen. Aber in meiner Welt geht das nunmal schneller. In... unserer neuen Welt." Ich sah, wie mein Appell an sein Beschützerinstinkt und sein Bedürfnis, gebraucht zu werden, langsam wirkte. Sein Widerstand bröckelte mit jedem Biss an ...
... seiner Pizza. "Meinst du... meinst du wirklich, ich hätte eine Chance bei euch in der Branche?", fragte er zögernd. "Natürlich!", log ich, während mein Lächeln strahlender wurde, um ihn zu überzeugen. Und wenn er zu Beginn stolperte, würde ich ihm einfach ein paar gute Datensätze von mir zu kommen lassen, die seine Quoten erfüllte. "Du bist intelligent, lernst schnell, du bist ein Kämpfer und treu. Das ist genau das, was wir brauchen." "Und... müsste ich dann eine formelle Bewerbung schreiben?" So langsam gewöhnte er sich an den Gedanken. Ich winkte lässig ab, als wäre es nur eine Lappalie. "Ach, Quatsch. Das regle ich schon und rede mit meinem Chef. Der vertraut meinem Urteil." Der Gedanke, Enzo in derselben Firma zu haben, in meiner Nähe, wo ich ihn und er mich kontrollieren, wo ich ihn tagtäglich als moralischen Anker nutzen konnte, um mich von Tekin fernhalten zu können. Das schien der perfekte Plan zu sein. Nur wenn mein Liebster immer in meinem Blickfeld war, könnte ich der Versuchung widerstehen. So hoffte ich es jedenfalls. In meinem Kopf war es bereits beschlossene Sache. "Also gut", sagte er schließlich, ein kleines, unsicheres Lächeln lag auf seinen Lippen, die ich ihm sofort wegküsste. "Ich muss aber noch zwei Wochen in der Fabrik arbeiten bis ich meinen Resturlaub nutzen kann. Versuchen wir es danach... in deiner Welt." Ich küsste ihn wieder, es wurde ein langer, sehr tiefer Kuss, der ein wenig nach Fleisch und Käse schmeckte und sich für ...