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Der Schlüssel zur Versuchung 04
Datum: 10.06.2026, Kategorien: Liebende Frauen,
... neutral und blieb vorerst stumm. "Da du immer noch deinen Verlobungsring trägst", fuhr er fort, "hast du dich wohl noch nicht endgültig für eine Trennung von deinem Verlobten entschieden." Seine Finger trommelten nervös auf der Tischplatte. Ich öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch er hob sofort beschwörend seine Hand. "Bitte, lass mich ausreden. Ich kann nicht einfach... das Feld deinem Verlobten... kampflos überlassen. Nicht nach dem ich, fast sechs Monate mich nach dir verzehrt habe und... was gestern zwischen uns... vorgefallen ist." Mein Herz klopfte schneller. Würde er jetzt aufspringen, mich packen und mich auf den Tisch drücken...? Doch stattdessen stand er auf und ging um den Schreibtisch herum. Zu meinem Erstaunen kniete er sich vor mir nieder und nahm meine Hände in seine. Seine Hände waren angenehm warm. "Daniela, gestatte mir, dich zu daten. Lass mich dich kennenlernen. Ich meine... wirklich kennenlernen. Ganz ohne Verpflichtungen, als ob gestern nichts zwischen uns passiert wäre." Er blickte ernst und voller Hoffnung zu mir hoch. Ich musterte vorsichtig sein Gesicht, die sympathischen Falten um seine Augen, die aufrichtige Zuneigung in seinem Blick. Ein ablehnende Antwort schoss mir in den Kopf, doch er sprach schnell weiter, als fürchte er, ich könne ihn unterbrechen. "Nur in den Mittagspausen, ohne dass es dein Verlobter wissen muss", schlug er vor. "Wir könnten eine gewisse Zeit zusammen essen gehen und anständig Zeit ...
... verbringen. Ein paar Wochen nur. Und wenn du dann sagst 'Sorry, Jan, aber du passt einfach nicht zu mir', dann... dann werde ich es akzeptieren und werde dir nicht nachtragend sein. Versprochen." Während er redete, durchströmte mich ein seltsames Gefühl. Dieser Mann kniete vor mir, nachdem ich ihn benutzt, belogen und betrogen hatte. Er hätte mich erpressen können, wenn er es schlecht mit mir meinte und nur auf das Eine aus war - mit dem Wissen um einige Details an meinem Körper nach dem Sex im Büro. Stattdessen bot er mir aber seine Zuneigung an. Unzwar respektvoll und vorallem aufrichtig. Dann meldete sich die Tigerin in mir. Sie reckte förmlich ihre Nase rümpfend hoch und witterte die einmalige Chance. Nimm an, flüsterte sie in meinem Kopf. Genau das wollten wir doch. Über ihn an den Adresshändler herankommen. Das ist der perfekte Weg ohne, dass du dich diesem Schwächling weiter hingeben musst. Ich spürte, wie sich mein Mund ein wenig öffnete und hörte meine klare und süßliche Stimme, als käme sie von weit weg... "Jan... das ist jetzt... unerwartet." Ich ließ einen Hauch von Verletzlichkeit in meine Stimme sickern. "Nach all der Enttäuschung mit Enzo... ich weiß nicht... ob ich so schnell wieder..." "Es muss ja nichts sofort passieren", sagte er schnell. "Einfach nur reden und sich ohne Verpflichtungen kennenlernen. Und dann Mal schauen, ob man Gemeinsamkeiten findet, die über unsere körperliche Anziehung hinausgeht." Da senkte ich den Blick und spielte ...