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Der Schlüssel zur Versuchung 04
Datum: 10.06.2026, Kategorien: Liebende Frauen,
... klang. Er fuhr erschrocken herum, sein Blick traf mich und musterte mich kurz, wie irritiert er von meinem Erscheinen war, amüsierte mich. "Ja? Und Sie... sind...?" "Daniela Webert. Mein Chef, Herr Tekin, lässt sich entschuldigen. Ihn hat leider etwas dringendes aufgehalten." Ich ließ mich auf dem Hocker neben ihm nieder, schlug die Beine übereinander und ließ für einen Moment den geöffneten Mantel einen Blick auf meine schwarzen Nylonstrümpfe frei. "Er hat diese banale Angelegenheit mir übertragen." Seine Augen wurden eine Spur schmaler. "Ihnen? Und was wissen Sie... Ich meine was weiß Ihr Chef genau über das Leck in unsererem Unternehmen?" Seine Stimme hatte einen unruhigen Unterton. Angst. Ich glaubte sie riechen zu können, wie sie nur ein Raubtier riechen konnte und es zog mich magisch an. "Ach, die üblichen Dinge", wich ich aus, lächelte und signalisierte dem Barkeeper mit einer Handbewegung, dass ich das Gleiche wie mein Gegenüber wollte. "Ein Mann in Ihrer Position, Familie, ein Haus... da ist Stabilität doch das wichtigste, nicht wahr?" Der Whiskey kam und ich nahm einen großen Schluck, ließ die Flüssigkeit auf der Zunge brennen, bevor ich sie hinunterschluckte. Es kribbelte in jeder Faser meiens Körpers und der Drink beruhigte mich ein wenig. "Was... wollen Sie?", fragte er nun direkt und sein Blick bohrte sich in mein Gesicht. Er versuchte, die Kontrolle zurückzugewinnen. "Einen Namen? Einen Schuldigen? Ich... wir dachten uns in ...
... unserem Unternehmen, dass sie nur eine Bestätigung haben wollten, dass..." Ich lachte leise, es war ein perlendes Geräusch, und lehnte mich etwas zurück, sodass das Licht der Bar die Konturen meines Körpers unter dem Mantel andeutete und unterbrach ihn. "Eduard... darf ich Sie Eduard nennen? Es geht nicht um einen Schuldigen. Es geht um eine Lösung. Mein Chef ist ein Geschäftsmann und kein Rächer der Unschuld." Ich ließ meine Finger über den Rand meines Glases gleiten. "Wir werden schon zu einer befriedigenden Lösung für beide Seiten kommen. Aber... erst laden Sie mich noch auf einen Drink ein. Dann reden wir weiter." Er stutzte, dann nickte er dem Barkeeper fast unwillig zu. Ein zweiter Whiskey wurde eingeschenkt. Die Spannung zwischen uns war greifbar, eine Mischung aus Angst, Misstrauen und einer beginnenden, unheilvollen Neugier seinerseits. Mit jedem Schluck, den er trank, lockerte sich seine Haltung ein wenig. Mit jedem meiner lässigen, andeutungsreichen Sätze, mit jedem Mal, wenn ich mich vorbeugte und er einen Hauch meines Parfums roch oder den Ausschnitt meines Kleides sah, verlor er ein Stückchen seiner Verteidigung. Ich spürte, wie die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen zunahm, sich ein warmes, unaufhaltsames Pochen einstellte. Es war nicht die Anziehung zu ihm. Nein, es war die Macht. Die Macht über diesen großen, starken Mann, der um seine kleine, perfekte Welt zitterte. Die Tigerin in mir reckte sich, gähnte und kam zum Vorschein. Drohungen wären ...