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Die höchst unmoralischen Abenteuer der Dorothee W. - Kapitel XIV (Sonntag) - Stelldichein in Schönerbrunn – und eine neue Freundin?
Datum: 15.06.2026, Kategorien: Schamsituation
... gehen?« »Miriam, Matthias, Stephanie und ich müssen uns in Ruhe unterhalten, es ist wichtig. Geht bitte schon mal zum Auto und wartet dort auf mich, das kann eine Weile dauern!« Die beiden verließen die Wohnung, Miriam würdigte ihre Schwester keines weiteren Blickes. Ich öffnete meine Bierdose und begann das Gespräch: »Du und Miriam, seid ihr Vollschwestern? Ich meine, das kann doch eigentlich gar nicht sein!« »Ich stamme aus der ersten Ehe meiner Mutter. Mein Vater war ein Schwarzer und auf der U.S. Air Base in Ansbach stationiert. Direkt nach meiner Geburt wurde er in die Staaten zurückversetzt, aber meine Mutter wollte nicht mit. Kurz darauf hat sie Miriams Vater kennengelernt und knapp acht Jahre später kam die Kleine zur Welt. Meinen leiblichen Vater habe ich nie kennenlernen dürfen ... ich habe nur ein paar Fotos von ihm. Na ja, und wie das so ist mit der Genetik – das Gen für die Hautfarbe ist bei mir väterlicherseits dominant und daher sehe ich heute so aus, wie ich aussehe!« »Verstehe – ihr seid also Halbschwestern!« Sie nickte: »Was ist gestern überhaupt passiert? Ich weiß, daß ich Scheiße gebaut habe ... ich habe gedacht, Miriam klingelt gleich wieder an der Tür, dann hätte ich sie natürlich sofort wieder reingelassen!« Ich berichtete Stephanie detailliert, was sich gestern am Baggersee zugetragen hatte – unsere lesbischen Aktivitäten und das amouröse Intermezzo mit dem niedlichen Roman sparte ich dabei aber vorsichtshalber aus! Ich war und bin ...
... grundsätzlich immer für Transparenz und Ehrlichkeit – aber falls nötig, erst zum passenden Zeitpunkt ... und der war in diesem Moment nicht gegeben! »Oh Gott, was bin ich doch bloß für eine blöde, gedankenlose Schlampe«, kommentierte Stephanie aufgelöst meinen Bericht, »ich habe gar nicht berücksichtigt, daß ich die kleine Maus durch mein unüberlegtes Handeln in so eine gefährliche Situation gebracht habe!« Sie begann zu schluchzen, ein paar Tränen kullerten ihr über die Wangen. Fast tat sie mir leid – aber auch nur fast! Ich setzte mich neben sie und umarmte sie: »Mach' Dir keine Sorgen, Stephanie. Wir haben Miriam aufgenommen und es wird ihr bei uns an nichts fehlen, das verspreche ich Dir! Matthias und ich haben beide einen gutbezahlten Job und wohnen in einem großen, schönen Haus in München, sie fühlt sich sehr wohl bei uns!« Stephanie befreite sich aus meiner Umarmung und blickte mich intensiv an: »Dorothee ... ich muß euch warnen ... Miriam ist nicht ... wie die anderen Mädchen ihres Alters!« »So ... was meinst Du denn damit?« fragte ich mit naivem Tonfall, obwohl ich die Antwort bereits kannte! »Die Kleine ist ... extrem devot veranlagt. Und Dein Mann ... ist genau der Typ, auf den sie steht – groß, kantiges, hübsches Gesicht, kräftig und blond ... Du solltest auf ihn aufpassen!« Jetzt konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Ich prustete laut los, Stephanie sah mich verstört an. »Schätzchen, das weiß ich doch alles längst! Miriam hat mir alles ...