1. Die höchst unmoralischen Abenteuer der Dorothee W. - Kapitel XIV (Sonntag) - Stelldichein in Schönerbrunn – und eine neue Freundin?


    Datum: 15.06.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... und mich an und fragte dann: »Was ist hier überhaupt los? Und was sind das für Leute?«
    
    »Ich heiße Dorothee und das ist mein Mann Matthias. Ich war mit meiner Freundin Conny gestern an dem kleinen, abgelegenen Baggersee in der Nähe, weil wir dort baden wollten. Da haben wir Miriam aufgegriffen – sie war völlig aufgelöst und hatte bitterlich geweint. Wir haben sie mit zu uns genommen und beschlossen, Miriam ein liebevolles und verantwortungsbewußtes Zuhause zu bieten, aus dem sie niemand einfach so hinauswerfen wird!«
    
    Entgeistert fragte Stephanie: »Ist ... ist das wahr, Miriam?«
    
    »Ja, Stephanie! Ich habe zum Glück eine neue Familie gefunden – ich liebe sie und sie respektieren und lieben mich so, wie ich bin! Ich werde niemals zu Dir zurückkehren und für immer bei ihnen bleiben!«
    
    »Das ... das kannst Du doch nicht machen. Du bist doch meine Schwester und ich liebe Dich ... Du ... Du gehörst doch zu mir nach Hause. ... Sag' mal, was trägst Du da überhaupt für einen billigen Nuttenfummel?«
    
    »Paß' mal auf, Du Bitch«, warf ich scharf ein, »den Nuttenfummel lasse ich Dir noch gerade so durchgehen, aber billig war der nicht – der ist von Malizia und kostet 150 Euro! So! ... Und was die Pflegschaft betrifft – die übernehmen mein Mann und ich!«
    
    Stephanie realisierte, daß sie – zumindest für den Moment – verloren hatte. »Gut, ich habe verstanden ... und was wollt ihr jetzt hier?«
    
    »Wir werden Miriams Klamotten und persönliche Sachen mitnehmen – inklusive aller ...
    ... Personaldokumente und anderer privaten Papiere wie Schulzeugnisse und so weiter!«
    
    Stephanie senkte ihren Blick: »Okay ... wenn es nicht anders geht ... dann kommt erst mal rein. ... Miriam, Du weißt ja, wo Deine Sachen sind.«
    
    Wir betraten die Wohnung. Matthias und Miriam begannen unverzüglich damit, ihre Sachen zu suchen und zusammenzupacken.
    
    »Ich ... ich muß das erst einmal realisieren, das ist gerade zuviel für mich«, sagte Stephanie und setzte sich auf die Couch im Wohnzimmer, ich blieb ihr gegenüber stehen. Minutenlang sprach niemand ein Wort und eine bleierne Schwere der Stille senkte sich über uns wie ein riesiger, rostiger und verölter, alter Schiffsdiesel, der soeben die letzten Tropfen Treibstoff verbraucht hatte!
    
    Dann hob Stephanie ihren Kopf und lächelte mich an – und dieses Lächeln – und es war nicht irgendein profanes, verlegenes Lächeln, sondern ein erotisches, geheimnisvolles, wissendes und forderndes Lächeln – traf mich wie ein Donnerschlag!
    
    »Dorothee ... können wir uns mal in Ruhe unterhalten?«
    
    »Selbstverständlich, Stephanie. Auf einer ruhigen, sachlichen und niveauvollen Ebene kann man mit mir immer eine Unterhaltung führen!«
    
    »Möchtest Du etwas trinken? Im Moment kann ich Dir aber nur kaltes Bier, Cola oder abgestandenes Mineralwasser anbieten!« Ich entschied mich für das Bier. Stephanie ging in die Küche und kam mit zwei Dosen Helles in der Hand zurück.
    
    In diesem Moment platzte Matthias rein: »Dorothee, wir sind fertig. Können wir dann ...
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