1. Tatjana


    Datum: 18.06.2026, Kategorien: Fetisch

    ... meinen Patienten. Für eine ernsthafte Beziehung, geschweige denn Ehe und Kinder, hat es nie gereicht. Man sagte mir immer nach, ich sei bereits verheiratet: Mit meinen Patienten und meiner Praxis.
    
    Meine Praxis lag am Rand einer kleinen Stadt des Kreises in einem Wohngebiert gelegen. Als Freiberuflerin war es möglich, auch in Wohnhäusern eine Praxis einzurichten. Meine Praxis lag im Erdgeschoss eines Sechsparteienhaues, direkt rechts am Hauseingang. Ich hatte bei der Eröffnung alles grundlegend saniert. Die Küche war im Landhausstil hell eingerichtet und gemütlich. Das Badezimmer war unüblicherweise recht groß, so dass neben der bodengleichen Dusche mit Regenbrause auch eine Eckbadewanne Platz fand.
    
    Die drei Zimmer der Wohnung nutzte ich als Therapiezimmer, Büro und als Übernachtungsraum mit einem breiteren Einzelbett, damit ich nach langen Arbeitstagen nicht nach Hause fahren musste. Diese Möglichkeit nahm ich in der Woche im Durchschnitt zwei-dreimal wahr.
    
    Zurück zu Tatjanas E-Mail. Diese weckte in mir Neugier. Und so machte ich es möglich, dass sie bereits in der ersten Woche der Abwesenheit ihres Partners abends zu mir kommen könne. Sie bekam erst einmal sechs Termine zu je 50 Minuten, jeweils dienstags und freitags abends um 19 Uhr. Mehr konnte man auf die Schnelle über die Krankenkasse in Deutschland nicht abwickeln. Meine Ersteinschätzung zur Freigabe der Behandlung basierte nur auf Tatjanas E-Mail. Ich hoffte, mich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Es ...
    ... klingelte bereits an der Wohnungs- bzw. Praxistür. Sie schien irgendwie bereits in das Haus gekommen zu sein. Gespannt schaute ich durch den Türspion und war entzückt über diese süße, junge Frau. Entspannt öffnete ich die Tür und kam gar nicht zu Wort. „Guten Abend, Frau Professorin Schubert", hörte ich in einem freundlichen, wenn auch schüchternen Ton von meiner neuen Patientin. „Ich bin Ihnen so dankbar, dass Sie mir einen so frühen Termin ermöglichen! Danke! Danke!", fuhr sie fort.
    
    Um Vertrauen aufzubauen, das tat ich aber mit allen Patienten, sagte ich zu ihr: „Schön, dass du da bist, Tatjana. Ich bin gerne mit dem Du unterwegs, wenn das okay ist. Mein Vorname ist Sabine und ich freue mich, dass du dir eine Hilfe suchst. Das Erkennen der eigenen Probleme ist ganz wichtig, um die Lösungen zu erarbeiten. Das wird bestimmt für dich nicht leicht, aber ich freue mich, dass ich dir helfen darf!"
    
    „Ja, sehr gerne Du, Sabine. Das freut mich!", antwortete Tatjana mir.
    
    Sogleich begannen wir, uns langsam kennenzulernen. Tatjana war aus meiner Sicht eine äußerst kluge, junge Dame. Sie war Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen und intelligent. Ihren Beruf als Zahnarzthelferin liebte sie sehr, obwohl sie auch das Zeug für mehr in sich trug. Ihr war es aber wichtig, sich beruflich einfach wohl zu fühlen.
    
    Ich bekam viel zu hören über ihre glückliche Kindheit und Jugend. Im Elternhaus schien soweit alles in Ordnung gewesen zu sein und als Einzelkind bekam sie letztendlich immer ...
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