1. Tatjana


    Datum: 18.06.2026, Kategorien: Fetisch

    ... alles, was sie wollte und brauchte. Versteht mich nicht falsch. Sie war eben kein typisches Einzelkind. Atypisch war sie wirklich gut erzogen, voller Empathie und hatte viel Verständnis für andere. Eher könnte es sein, dass sie etwas auf der Strecke blieb, statt andere. Das war aber nicht ihr Problem.
    
    Drei Therapiestunden waren nun schon vergangen und gerade fing unsere vierte Stunde an. Da die Zeit immer wie im Fluge vergeht, musste ich nun anfangen, über Tatjanas wirkliches Problem etwas in Erfahrung zu bringen.
    
    „Liebe Tatjana", sprach ich sie sanft an. „Wir sind nun in der Halbzeit gelandet. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dich nun traust, mit mitzuteilen, was dich so beschäftigt. Warum bist du ausgeliefert und verloren? Was mach dir Angst, dass dir Schlimmes widerfährt? Ich weiß nun ganz viel über deine Kindheit, deine Eltern, über deinen Freundeskreis und über deinen Matteo.
    
    Aber eigentlich weiß ich auch gar nichts über deine sexuellen Erfahrungen und Wünsche. Da ich als Sexualtherapeutin tätig bin, vermute ich allerdings, dass dich Liebe, Sex und Zärtlichkeit beschäftigen. Öffne dich bitte, denn ich bin für dich da. Verschwiegen! Du kannst mit mir reden, wie mit deiner besten Freundin."
    
    Längst hatte ich diese junge Frau in mein Herz geschlossen, obwohl mir dies natürlich nicht passieren dürfte. Ich schaute Tatjana an. Hinter dem verunsicherten, hübschen, jungen Ding verbarg sich eine enorm attraktive Frau. Ich ertappte mich wieder dabei, dass ich sie ...
    ... gerade nicht professionell betrachtete.
    
    Mir gefiel das Mädchen mehr, als es passieren durfte. Am meisten lockte mich ihre friedliche Aura, ihre Seele, die sich in ihr verbarg und durch ihr wunderschönes Gesicht eingerahmt wurde. Sie wirkte zerbrechlich und irgendwie auch stark. Eine ganz komische Kombination, die voll dazu passte, dass sie bei mir saß.
    
    Mein Blick glitt an ihr herunter wie ein Stück Seide auf ihrer nackten Haut. Tatjana saß bequem zurückgelehnt in dem üppigen, hellbraunen Ledersessel und hatte ihre kurzen Beine übereinandergeschlagen. Was für ein Anblick. Ihre erotischen Kurven waren verführerisch. Exakt auf den Punkt um zu verlocken, nicht zu viel. Auch mich, das muss ich gestehen. Bereits beim ersten Treffen fand ich diese Frau, meine Patientin, zum Anfassen verlockend.
    
    Ihr breites Hinterteil drückte sanft den Bezug ein und auf ihrem sanft geneigten Oberkörper wölbten sich ihre, für ihre Größe, wirklich gut proportionierten, üppigen Brüste hervor. Ich stellte mir gerade vor, wie wir beide miteinander knutschend auf dem Bodenfell liegen würde und wird unsere Körper erkunden würden. Stopp! Was passierte da gerade mit mir. Das durfte nicht passieren. Ich bemerkte eine Erregung in mir und ein großes Schuldgefühl. Ich schämte mich für meine Gefühle. Im Schritt war ich schon sehr feucht, als die Stille von Tatjana unterbrochen wurde.
    
    „Ich", kam es leise aus Tatjana heraus, „bedanke mich für deine Hilfe. Es bringt ja auch nichts, wenn ich das Thema weiter ...
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