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Die Abenteuer der Maya Klein 05
Datum: 22.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... du pack nicht so fest zu, du tust mir weh!" Maya ignorierte sie, wandte sich dem Mann zu und bat ihn, an der nächsten Station auszusteigen. Der war einverstanden und nahm sein Handy auf, um nach der Polizei zu rufen. Scheiße! Manfred würde sicher auf sie warten. Eigentlich hätte sie noch eine Station fahren müssen. Hoffentlich dauerte das jetzt nicht lange. „Danke, dass du geholfen hast, Maya. Wie es aussieht, kommen wir doch noch ins Gespräch. Ich bin John. Freut mich, dich kennenzulernen." „Ich bin Yvonne! Freut mich auch, euch beide kennenzulernen", höhnte die Dicke. „Wenn ich euch das nächste Mal...", sie stöhnte auf, als Maya ein wenig ihren Zwang verstärkte. „Aua! Jetzt hör schon auf, du Kuh!" „Tut mir leid, wenn du jetzt wegen mir zu spät zu deinem Besuch kommst. Das Los einer Polizistin, oder?" Maya lächelte. „Scheint wohl so. Gehört halt dazu." Der hochgewachsene sportliche Mann strich sich durch sein Haar, sah nachdenklich zu ihr auf und schien sich überwinden zu müssen. Dann fragte er schließlich nach. „Wenn ich mich mit einem Essen..." Sie unterbrach ihn sofort. „Nein! Hab einen Freund." Er nickte. „Vielleicht ja ein anderes Mal? Unsere Wege werden sich bestimmt noch einmal kreuzen." Maya schüttelte ihren Kopf. „Kann sein, aber ich glaube nicht, dass ich bis dahin meine Meinung geändert habe." „Schade. Ich hoffe trotzdem auf mein Glück. Du arbeitest in Köln, richtig? Ich habe Beiträge im Fernsehen über dich gesehen." „Ja. ...
... Noch ein Jahr ungefähr. Danach bin ich dann wieder hier." John lächelte. „Ich hoffe, die Kölner lassen dich dann noch gehen. Können von Glück sagen, dass sie jemanden wie dich haben." „Trag nicht so dick auf!" Sie lächelte. „Aber nett, danke." Er winkte ab. „Na, umsonst werden sie dich nicht im Fernsehen gezeigt haben, oder?" „Geht doch gleich ficken! Mein Gott, was für ein behindertes Geschwafel. Walmöse und Prolltroll." Maya konnte nicht anders, sie musste lachen. Wieder ein neues Wort. „Da drüben kommen meine Kollegen. Ich übergebe Yvonne schnell, dann muss ich aber auch schon weiter." „Hey! Danke! Bist echt ‚ne gute Haut!" John lächelte und wandte sich jetzt an ein paar Polizisten, welche an sie herantraten. „Die junge Frau wollte meine Brieftasche stehlen, aber Ihre Kollegin hat das verhindert." „Hey! Maya! Wie geil das ist! Schön, dich kennenzulernen", freute sich der Polizist. „Haben uns schon mal im Präsidium gesehen, wirst dich nicht erinnern können. Ich bin Friedrich, das ist Lea!" „Freut mich auch. Seid mir aber bitte nicht böse, wenn ich gleich die nächste Bahn nehme, okay? Eine Freundin liegt im Johannes und ein gemeinsamer Freund wartet schon auf mich." Die Kollegen zeigten Verständnis, nahmen die Jugendliche fest und von John die Personalien auf. Sie winkten ihr noch zu, als die nächste Bahn einfuhr. „Tut mir leid, Manne! Ich habe eine Frau dabei erwischt, wie sie in der U-Bahn jemanden beklauen wollte." Der Freund umarmte sie ...