1. Die Abenteuer der Maya Klein 05


    Datum: 22.06.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... with the child!" Noch einmal tauchte das Symbol auf, dass die Freundin schrieb, dann verschwand es jedoch.
    
    Eine Minute später rief Can an. „Was ist mit der Kleinen?"
    
    „Ich weiß es nicht. Wir warten darauf, dass wir irgendetwas erfahren." In diesem Moment tauchten Baz, Jiyan und Aras auf. Warum war Hevis älteste Schwester nicht dabei?
    
    „Wo seid ihr denn?", fragte Can.
    
    „Im Johannes! Ich rufe euch an, wenn ich etwas weiß."
    
    Der Freund antwortete nicht und legte auf.
    
    Kurze Umarmung mit den Geschwistern, die Hoffnung, dass Hevi und das Kleine in guten Händen seien, die Worte von Rebal, dass Allah über sie alle wachen würde. Für Manfred kein Trost.
    
    Maya lehnte sich gegen eine Wand und ließ die Augen nicht von der Dame des Empfangs. Immer wieder trafen sich ihre Blicke, doch ein kurzes Kopfschütteln signalisierte ihr, dass noch keine neue Nachricht eingetroffen war. Sie fühlte das Brummen ihres Handys, zog es aus der Tasche und warf einen Blick auf das Display. Ihre Mutter. Scheiße, sie hatte nicht mehr daran gedacht, dass sie ja erwartet wurde.
    
    „Mutti, ich bin im Krankenhaus. Hevi geht es nicht gut. Es könnte was mit dem Kleinen sein."
    
    „Was? In welchem?"
    
    „Mutti bitte! Wir sind hier schon sehr viele. Ihr würdet umsonst warten."
    
    „Rede doch kein Unsinn. Je mehr Menschen um Hevi herum sind, desto besser. Ich bin gleich da! Sie ist doch auch fast meine Tochter."
    
    Sascha stellte sich zu ihr, sah zu ihr auf und griff mit seiner linken Hand nach ihrer ...
    ... Rechten. Er sagte nichts, aber seine Geste reichte schon. So wie oft. Sie fühlte sofort, dass sie ruhiger wurde.
    
    Manfred unterdessen stand allein. Er wollte niemanden in seiner Nähe haben. Selbst sie sollte auf Abstand bleiben. Er hatte sich hierin unmissverständlich ausgedrückt. Das Einzige, was ihm jetzt helfen würde, war die Aussage eines Arztes.
    
    „Hey!" Can stand auf einmal neben ihnen, gefolgt von Jeane, welche ungeschminkt, im Pullover und einfacher Stoffhose nicht zu erkennen war. Schweigend grüßten sie mit einer Handbewegung in Richtung Manfred und Ahmedis, dann stellten sie sich zu Maya und Sascha, um einfach zu warten.
    
    „Familie Ahmedi?", eine Ärztin trat aus der Tür und trat an Manfred, Rebal und Zelal heran. „Frau Ahmedi befindet sich auf der Intensivstation, ist aber soweit stabil. Es tut mir sehr leid, das Kind ist eine Totgeburt. Es gab keine Lebenszeichen mehr von sich. Es wäre auch zu früh gewesen."
    
    „Wann kann ich Hevi sehen?", fragte Manfred.
    
    „Geben Sie uns zwei Stunden Zeit für die weitere Stabilisierung, dann können Sie zu ihr." Die Ärztin warf einen verwirrten Blick auf die riesige Frau im Hintergrund, dann war sie wieder bei Manfred. „Frau Ahmedi ist noch sehr geschwächt und benommen. Wir werden ihr die traurige Nachricht übermitteln, dann würden wir Sie hinzuziehen. Sie kann bei der Verarbeitung jede Unterstützung brauchen."
    
    Sie redet nicht
    
    Es war fast 23 Uhr, als Manfred aus der Zugangstür der Intensivstation trat. Er schloss die Augen und ...
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