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Meine Hütte im Hinterhof
Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Meine Hoffnung, Steffi würde sich an der Kartenrunde beteiligen, erfüllte sich auch nicht: Kartenspiele waren generell nicht ihre Kragenweite. Die -- nicht sehr zahlreichen -- Jungs kennenzulernen, mit denen ich Umgang hatte, reizte sie leider kaum. Dafür, sagte sie schulterzuckend und zog dann Leine, kenne sie in Münster schon viel zu viele Leute, ihr Bedarf sei gedeckt. Mit Bernd, der nach einigen Aussetzern wieder regelmäßig zu den Übungsabenden der Band kam, hatte ich eine kurze, eher nichtssagende Aussprache. „Und? Trefft ihr euch noch, oder geht ihr sogar miteinander?", wollte er wissen. „Du meinst Steffi", stellte ich fest. „Klar mein ich Steffi! Und keine alte Teekanne", kam es mürrisch von ihm. Was sollte ich ihm erzählen? Ich wusste nicht, was Steffi recht gewesen wäre, und ich war viel zu unsicher, wie ich überhaupt zur ihr stand, oder sie zu mir. „Ja", sagte ich gedehnt. „Wir treffen uns noch. Ja. Und du? Triffst du sie noch?" „Nein. Ende im Gelände. Und wenn, dann ginge dich das ja wohl nichts an, oder?" „Wenn du das sagst...." „Ja, sage ich. - Und jetzt lasst uns spielen, Jungs, das ist besser als quatschen." Es klang seltsam, und ich war nicht völlig beruhigt. Der Typ blieb undurchsichtig. Aber ich wollte glauben, dass er sich nicht mit meiner Mitbewohnerin traf. Also atmete ich tief durch. Etwa eins, zwei Monate später kam Bernd verspätet zu unserer Probe, und er platzte in den Raum ohne Instrument. „Du Arschloch! ...
... Warum hast du mir nicht gesagt, dass die Schlampe bei dir wohnt?" Ehe ich mich versah bekam ich einen Schlag ins Gesicht. Mit meiner Gitarre um den Hals fühlte ich mich gefesselt, deshalb kam es wohl, dass ich noch eine ganze Reihe übler Faustschläge einsteckte, ohne zum Gegenangriff zu kommen. Bernd war außer Rand und Band, fluchte und beleidigte mich, bis er endlich von den Anderen zurückgerissen und festgehalten wurde. Zu dem Zeitpunkt blutete ich so stark, dass Jens mich ins Krankenhaus fuhr, wo ich genäht und dann wieder entlassen wurde. Lukas riet mir, eine Anzeige zu erstatten. Das unterließ ich zwar, aber ich war erleichtert: die Jungs der Band hielten zu mir, und es war Bernd, der nicht mehr mitspielen wollte, aber auch nicht weiter mitmachen durfte. Ich hatte anderes befürchtet. Bernd hatte mir nicht nur das Gesicht verformt, er hatte es auch geschafft, dass ich mich schuldig fühlte, schuldig und irgendwie unzureichend. War ich ein Hochstapler, weil ich mir eine Freundin anmaßte, die im Grund zu einem Anderen gehörte? Ich hatte meine Mitbewohnerin heimlich aufgenommen, und ich hatte im Probenraum verschämt geschwiegen dazu. Da die Hiebe nicht sehr schmerzhaft gewesen waren, verhältnismäßig, musste ich sie wohl verdient haben... Nun gut, zuhause konnte ich irgendwann wieder klarer denken. Ich fand zur Ansicht zurück, dass ich gar nichts getan hatte, was zur Kritik oder gar zu Angriffen Anlass gab. Dass Steffi hier wohnte war ihre Sache, und sie durfte ...