1. Meine Hütte im Hinterhof


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... selbstverständlich darüber reden mit wem sie wollte.
    
    Steffi hatte sich eingelebt, alles war in Ordnung. Niemand, auch Bernd nicht, konnte mich verpflichten, über sie zur plaudern. All das waren ganz einfache Wahrheiten, aber ich musste mich erst schütteln, um sie zu sehen. Warum das so war vermochte ich nicht zu erkennen.
    
    Als die Frau abends nach Hause kam, erschrak sie über meinen Kopfverband und begann sofort, mich anrührend zu pflegen. Sie kochte Suppe für mich, falls meine Zähne wackelten, und sie fütterte mich, damit ich im Bett bleiben konnte.
    
    Ich ließ mir das gefallen, auch wenn ich zweimal wiederholte, dass dies alles gar nicht nötig sei, und dass mir auch nichts mehr ernsthaft wehtat.
    
    Zu malade zu wirken war auch nicht in meinem Sinn: wenn Steffi nach längerer Zeit mal wieder mit mir schlafen wollte, dann hätte ich sicher bessere Chancen, wenn ich nicht völlig gebrechlich wirkte. Es war nach Wochen mal wieder Zeit, fand ich, dass wir uns vereinigten.
    
    „Wie war das mit Bernd und dir?" fragte ich sie, um die Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen.
    
    Sie seufzte.
    
    „Eigentlich ist `war´ nicht der richtige Ausdruck, Jakob."
    
    Ich zuckte zusammen, auch wenn ich versuchte ganz ruhig zu bleiben.
    
    „Erzähl, bitte!"
    
    Steffi machte eine seltsame Grimasse.
    
    „Na ja. Ich hab mich halt ein paar Mal mit ihm getroffen, und ich fürchte, ich war´s, die ihm das mit unserer Wohngemeinschaft hier gesteckt hat. Ich wusste ja nicht, was er daraus macht! Tut mir ...
    ... wirklich leid, Jacky."
    
    Sie hatte mit dem Spitznamen angefangen, und jetzt störte er mich zum ersten Mal, weil er mir albern und künstlich vorkam.
    
    „Und? Seid ihr wieder zusammen? Ich dachte, du hast was von Schlussmachen und so gesagt!"
    
    „Ja, wollte ich ja auch."
    
    Mir wurde immer kälter, und die Suppe schmeckte nicht mehr.
    
    „Weißt du, Bernd war immer schon eifersüchtig, auch in Trier früher. Ich dachte, es hätte sich gebessert, und als er mich anschrie, nur weil ich jemanden, also dich, geküsst habe, war ich sehr enttäuscht. Das hielt auch noch vor, als ich noch mal in der Wohnung war, in Bernds und meiner, meine ich. Ich hab ihm seinen Koffer wiedergebracht, wir haben über die Miete da geredet, und ob er die Wohnung alleine halten kann.
    
    Er schimpfte noch immer wie ein Rohrspatz, und als er die Hand so drohend hob, hab ich aus der Schublade sogar ein Messer geholt und ihm entgegen gehalten! Wir waren ziemlich albern, wir beide."
    
    „Und jetzt?"
    
    „Jetzt waren wir ein paar Mal im Bett miteinander", seufzte sie.
    
    „Oh!"
    
    Ich rückte von ihr ab. Was sollte ich sagen? Spontan wollte ich ihr sagen, dass sie ausziehen müsse, weil ich den Gedanken an sie und ihren Freund nicht ertrug. Bedauerlicherweise fiel mir ein, dass ich dann genau wie dieser Blödmann reagieren würde.
    
    „Was hast du?"
    
    „Was ich habe?" rief ich laut und wurde zum Glück richtig wütend. „Was habe ich wohl? Ich find´ das Scheiße! Großer Mist ist das! Das habe ich!"
    
    „Jacky! Bitte, lass das, ja? Ich ...
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