1. Meine Hütte im Hinterhof


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... gefehlt.
    
    Zugleich war mir klar, dass wir, sowohl sie als auch ich, einigermaßen betrunken waren.
    
    Was immer in dieser Nacht geschah, es würde allein für sich genommen nicht viel bedeuten. Aber es würde auch nicht viel passieren: im nächsten Moment fiel Jessy kichernd hin, und ich half ihr mühsam auf. Vielleicht konnte sie mit zwei Litern Harzwein passablen Sex haben, ich war dazu nicht in der Lage.
    
    Aber das machte mir überhaupt keine Sorgen.
    
    Nachbemerkung
    
    Damals herrschte Wohnungsnot in Münster, deshalb waren bereits zwei Wochen später Tatsachen geschaffen. Christa Gerdes zog in eine WG mit drei anderen Frauen, und Jessica Kohrmann bezog das freie Zimmer bei mir.
    
    Sie hatte umgehend einen Nachmieter für ihre kleine Wohnung in Haus Nummer Acht gefunden, etwas länger dauerte es nur, ihre Möbel unterzustellen. Meine Hütte war voll ausgestattet und konnte weder Schuppen noch Keller bieten, also hatte Jessy kurzerhand eine Garage angemietet. Sie brachte ihr eigenes Bett und stellte die Couch, die zuerst Steffi und dann der Ostfriesin als Bett gedient hatte, zumindest pro forma, in die Garage.
    
    Ansonsten veränderte sich eine Menge für mich. Jessy schlug mehr Steffi nach: sie schlief ein paar Mal mit mir, durchaus im nüchternen Zustand, und sie gewann jeden Stöhn-Wettbewerb dabei. Aber sie trieb es nicht oft mit ...
    ... mir und gab mir viele Körbe.
    
    Ich lernte wieder zu putzen, Wäsche zu waschen und aufzuräumen, was ich im exakt abgemessenen Wechsel mit der Kohrmann tat. Sie bügelte meine Wäsche mit, dafür übernahm ich kleine Reparaturen und ging häufiger einkaufen.
    
    Ich ging mit der Dame in den Zoo, das Planetarium, ins Kino, ins Theater und woanders hin; wir hatten da einfach die gleichen Interessen und ergänzten uns prima. Jessy lieh sich Pornos in einer Videothek aus und schaute sie mit mir an. Stellungsmäßig ließen wir uns inspirieren: etwa wenn sie eine Kerze machte, wie im Turnunterricht früher, nur eben nackt. Und wenn ich sie dann von oben anbohren durfte und ihr dabei meinen Hintern zeigte.
    
    Als Jessy nach einem Jahr auszog -- immerhin ein volles Jahr! -, hin zu einer Frau, mit der sie eine Beziehung einging, wehrte ich alle Anfragen ab und nahm keinen Menschen mehr als Mitbewohner auf.
    
    Ich kam, wie früher, wunderbar mit mir allein zurecht, und ich blieb ohnehin nur noch ein paar Monate in der Hütte. Dann setzte ich mein Studium in Köln fort und machte Jagd auf neue Bekanntschaften, neue Freundinnen und neue närrische Tage im Bett.
    
    Und ich lernte meine spätere Frau kennen, die aufgeschlossen wirkte und gut im Haushalt war und trotzdem beständig. Hübsch ist sie auch, übrigens, und immer noch, nach all den Jahren!
    
    ENDE 
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