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Meine Hütte im Hinterhof
Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... mach den Haushalt! Also das meiste, mein ich. Putzen eben, kochen kann ich auch, okay, ein bisschen. Ich mach die Wäsche! Du hast doch eine Waschmaschine, nicht wahr?" Ich nickte, brachte nicht mehr heraus. Dann riss ich mich aber zusammen. „Sie steht im Keller von Haus Acht, da vorne, wo der Eingang in den Hof ist. Da unten stehen sieben Maschinen, ich darf sogar ein paar andere mitbenutzen, wenn meine mal kaputt sein sollte. Und der Trockner da drin ist für alle. Die Leute hier sind schon knorke." „Knorke?" Sie lachte. Und sie stand immer noch direkt vor mir. Nur war mein Hemd auf, und sie zog mir das T-Shirt aus der Hose. Dann war ihre Hand wieder auf meiner Brust, nur eben direkt, also auf der Haut. „Du meinst, die sind jovel. In Ordnung. Voll korrekt." Voll korrekt zog Steffi mir das Hemd aus. Dann hatte ich kein Unterhemd mehr an. Dafür fühlte ich Lippen an meiner Brustwarze. Rechts. Von ihr aus links. Ich fühlte und sah mir das an. Es war schön, klar, einzigartig. War noch nie vorgekommen. Aber so oberkörperfrei, wie ich war, das war nichts für mich. „Es ist kalt", sagte ich heiser. „Ich meine: trotzdem." Und ich küsste sie auf die Stirn, damit sie mich nicht falsch verstand. „Okay", sagte sie gedehnt und grinste. Böse war sie mir Stoffel also nicht. „Wie wär´s, wir gingen ins Bett? In -- dein Bett?" Gut wär´s, dachte ich, und sagte das dann auch. Zwei Stunden später waren immer noch in der Falle. Nur war ich betrunken ohne ...
... jeden Alkohol. Alles drehte sich in meinem vertrauten Schlafzimmer, ohne dass ich auch nur den Hauch von Übelkeit verspürte. Alles, wirklich alles in meinem Leben hatte sich verändert. Gut, ich war immer noch ein Stoffel, im Studium ein Streber, lebte in Münster, hieß Jakob Drostenhof, hauste in einem ehemaligen, wunderschön ausgebauten Werkzeugschuppen, der in einem vollständig geschlossenen Hinterhof inmitten von Münster stand. Hundert bis zweihundert Mietparteien in den Riesenhäusern ringsum hatten den Bellevue-Blick auf mein Schlösschen, das ich nicht per Auto, aber zu Fuß durch eine kleine Toreinfahrt -- gotischer Stil, also Spitzbogen! -- erreichen konnte. Ansonsten? Ich war keine männliche Jungfer mehr. Mit einundzwanzig. Steffi war die Premierendame gewesen. Kurz nachdem sie aus mir einen Mann gemacht hatte, hatte ich es ihr gebeichtet. Weil ich dieses nebensächliche, kosmisch gesehen völlig belanglose Geheimnis einfach nicht für mich behalten konnte. Sie hatte gestutzt, würde ich sagen, innegehalten, mit hochgezogenen Augenbrauen. Aber Steffi hatte mich nicht ausgelacht, und ich fand, das war schon was. „Echt?" Dann hatte ich versucht es ihr zu erklären. Ich war introvertiert, so hatte das mein Deutschlehrer genannt, als Erster. Das Appartement im Haus meiner Eltern hatte ich zwar für mich gehabt, aber es kam eben kein Mädel zu Besuch. Was sollte ich machen? Jemanden abzuschleppen, das lag mir nicht. Meine Freunde, eine Handvoll gab es, hielten mich ...