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Meine Hütte im Hinterhof
Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... für schwul. Sie blieben meine Freunde, ich verneinte ruhig, weil ich das nicht als Beleidigung auffassen wollte. Niemand sollte es als eine Beleidigung auffassen, deshalb ging ich nicht aus dem Karton. Ich sagte nur nein, nach meinem Kenntnisstand sei ich nicht homosexuell veranlagt. Sondern ganz langweilig hetero. Trotzdem wollte mich keiner verkuppeln, brachte seine Schwester ins Spiel oder was weiß ich. Und dann hier in Münster, als ich mit dem Studium begann, war ich ja auch nicht automatisch offener, oder selbstbewusster. Außerdem war ich wohl mehr so der Kumpeltyp für Mädels. Ich zog in der Gruppe von Kommilitonen um die Dörfer, hätte man bei mir zu Hause gesagt, also von Kneipe zu Kneipe oder ins Kino, ins Kabarett oder ins Studententheater, was weiß ich. Ich lachte mit, trank mit, bekam das eine oder andere Lächeln. Küsschen bekam ich auch schon mal, auf die Wange oder auf die Stirn. Ich hätte gern mehr gewollt, galt aber in Münster auch schon wieder als schwul, ohne Anträge von Männern zu bekommen. Nur: Frauen interessierten sich leider auch nicht für mich. „Ist doch okay", hauchte Steffi. Sie lächelte ganz süß. „Es war mir eine Ehre, Jakob! Wie fühlst du dich denn jetzt?" „Wie fühlst du dich?" „Das gilt nicht. Ich hab zuerst gefragt!" „Hm". Ich musste Zeit gewinnen. „Also -- ich weiß nicht, was ich sagen soll." „Gilt nicht. Sag schon!" „Ja, ja." Ich lachte und gab ihr einen Kuss auf die Nase. „Lieber wär´s mir, wir würden es nochmal tun. ...
... Nur damit ich sicher bin!" Steffi stutzte wieder, dann legte sie sich auf mich und steckte mir ihre unglaublich geile Zunge in den Mund. Mein Vorschlag war akzeptiert worden. Es war Sonntagmittag mittlerweile. Meine neue Mitbewohnerin -- konnte ich sie jetzt noch abweisen? -- schlug vor, einen Spaziergang zum Aasee zu unternehmen. Wir könnten schließlich nicht den ganzen Tag im Bett bleiben, nur weil ich mal Sex gehabt hatte. Oder zweimal. Ich verkniff mir ein `warum denn nicht?´, um nicht gänzlich albern zu wirken. Außerdem war ich selig an diesem Tag, wirklich selig und nicht: unersättlich. Ich hoffte, baute darauf, dass Steffi -- nun ja, nicht weglaufen würde. Wenn sie schon in meine Hütte zog. Und wenn sie, wie ich immer noch mit jeder Faser meines Körpers spürte, durchaus bereit war, sich auf mich einzulassen. Es war ein schöner Tag, auch klimatisch gesehen, und wir schlenderten händchenhaltend am See entlang. Natürlich war eine Menge los, Leute lagen auf Decken im Gras, Gruppen machten zusammen so etwas wie eine Mischung aus Volleyball und Beachball, andere joggten, fuhren Fahrrad, ruderten oder brachten die Tretboote auf dem Wasser in Schwung. Viele spazierten einfach nur vor sich hin, so wie Steffi und ich. Es war lange her, dass ich mit einem Mädchen Händchen gehalten hatte. Eigentlich war es auch nur einmal vorgekommen, und es hatte, na ja, keine Folgen gehabt. Alles war jetzt anders. Niemand war glücklicher als ich. Ich sah mir die Welt ...