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Meine Hütte im Hinterhof
Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... an und strahlte. Fühlte mich erwachsener als jemals zuvor und in meinem Körper wohler als je zuvor. Zugleich versuchte ich aber, vor mir selbst abzuwiegeln. Ruhig, Brauner, ruhig! Du hast gevögelt, du Sonntagskind, und alles hat funktioniert. Die Frau -- war da. Sie wollte? -- Und ob wollte sie. Nackt? Waren wir, also gewesen. Adam und Eva ohne die Schlange. Ständer? Okidoki. Sie unten und du, Brauner, oben, wie ein richtiger Mann? Ja. Zwar nicht nötig, ich bin kein Macho, alle Stellungen sind egal (so genau kannte ich sie auch nicht, noch nicht. Ich war ein nicht mehr ganz lupenreiner Theoretiker). Aber ja, Steffi lag unten, ich oben, dann auch umgekehrt und nur mal so. Ich sah mich um, hoffentlich nicht zu auffällig, nicht á la John Wayne oder Clint Eastwood. Weil das blöde gewesen wäre, blöd und arg pubertär. Aber wer konnte mir war, jetzt noch! „Geht's dir gut?" Steffi war etwas aufgefallen, das war mir peinlich. „Mir geht's... Wie soll es mir gehen? Ich bin lächerlich stolz, aber egal, jedenfalls hat sich die Welt verändert oder ich mich. Ich bin total glücklich!" Sie lachte. „Na, wenn sich das mal nicht gelohnt hat!" „Was meinst du?" Argwohn keimte in mir. „Was ist denn?" „Ich meine... Hast du dir das... vorhin das... denn extra vorgenommen? Wegen des Zimmers?" Steffi umarmte mich und gab mir, in aller Öffentlichkeit, einen Kuss auf den Mund. „Ich hab mir vorgenommen, dich zu verführen", sagte sie leise. „Heute Morgen. ...
... Ganz plötzlich. Es war mehr so eine Idee... ein Wunsch." „Schon gut", brummte ich. „Ich kenn mich nicht so aus..." „Mit Frauen? Ich weiß. Und mach dir keinen Vorwurf daraus." „Mit Freundinnen", brummte ich. „Ich meine, du bist doch... so was Ähnliches, oder?" Steffi zog mich auf eine Bank, die zum Glück frei war. Die pralle Öffentlichkeit um mich herum störte gerade. „Jakob, pass auf, ja? Mein Ex hat mich gerade erst rausgeworfen, und ich hab ihn beschimpft und beleidigt, weil er so ein Idiot ist. War, am Freitag. Aber ich hab mich noch gar nicht ausgesprochen mit ihm, so in Ruhe, meine ich." Mein Herz sank irgendwo hin. Ich nickte tapfer, wie John Wayne. „Klar. Verstehe." Ich hatte mir offensichtlich den nächsten Kuss verdient, als Aufmunterung. „Ach Jakob! Ich denk´ nicht, dass du verstehst. Ich will nicht zurück zu Bernd! Nur aussprechen will ich mich mit ihm. Ihm sagen, dass ich enttäuscht bin, weil ich geglaubt habe, wir würden uns kennen, und wir könnten uns vertrauen. So was in der Art. Ich hab das immer gemacht, wenn Schluss war." Ich nickte wieder, sah einen roten Schimmer zarter Hoffnung am Horizont. „Du warst keine Jungfrau, so wie ich", krächzte ich. „Du hattest bestimmt schon viele... Beziehungen. Egal. Die muss man managen, denke ich mal. Hab ich recht?" „Vielleicht. Man schätzt sie ein, wie alles andere auch. Und man kann sich täuschen, selbst wenn man viel Erfahrung hat." „Und wir? Wo stehen wir jetzt?" Ich wollte, musste ...