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Die Geschichte der Maya Klein 11
Datum: 02.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... einer korpulenten Frau die Maße nahm. Völlig auf die Kundin konzentriert, nahm sie von ihrem berühmten Gast kaum Notiz. „You're wrong. I'll never be as strong as her. And that's okay." Sie beugte sich vor, drückte Jeane, dann ging sie wieder zurück an die Arbeit. „Wo sind ihre Bodyguards?", fragte Falk irritiert. „Sie fällt ohne niemanden auf und kann sich frei bewegen, gerade in größeren Städten wie Dortmund. Deshalb ist sie auch nicht geschminkt." Falk schien skeptisch. „Die Rothaarige da drüben hat aber Fotos von ihr gemacht und vorhin auch ein Selfie von euch beiden." „Mist!" Maya reagierte bestürzt. „Wahrscheinlich würde es nicht lange dauern, bis die ersten Fans auftauchen." Wütend ging sie zu der jungen Frau hinüber und fragte, warum sie Fotos im Laden machte. „Sie wissen schon, dass Sie damit Persönlichkeitsrechte verletzt haben?" Maya redete in diesem Moment genauso, wie sie es von ihren Eltern gelernt hatte. „Aber du bist Maya, oder? Ich habe dich gestern gesehen. Du bist so toll", erwiderte die Kundin. Maya begriff jetzt. Jeane war gar nicht von der Frau erkannt worden. „Gut. Aber posten Sie die Bilder erst morgen oder an einem anderen Tag. Ich würde gerne meinen Eltern bei der Arbeit helfen." Die Frau versprach es ihr. „Darf ich dich mal drücken?" Die Riesin lächelte. Sie ging in die Hocke und ließ sich von der Frau umarmen. „Ich bin so froh, dass es dich gibt!" „Danke! Warst du schon dran?", duzte Maya jetzt zurück. Die junge ...
... Frau verneinte. „Ich würde mir gerne die Jacken ansehen. Kannst du mir da etwas zeigen?" „Dafür sind die Profis zuständig. Aber ich kann dir schon mal ein paar Kataloge bringen." Maya bediente ihren Fan fertig, sprach noch ein paar Empfehlungen aus und brachte ihr einen Kaffee. Dann war sie schon beim nächsten Kunden. „Wollen wir dann?", fragte Nadja und nickte Jeane zu. Die Kanadierin gab freudig ihr Einverständnis, stand auf und folgte der Inhaberin in ein Separee hinein. Dort fragte Nadja nach den Wünschen der Künstlerin und tauchte mit ihr zusammen in ein Gespräch ein, welches sich über eine Stunde hinweg erstrecken sollte. Dann verabschiedeten sich die beiden Frauen voneinander, umarmten sich zum Abschied und sprachen noch ein paar Minuten, bevor sich dann Nadja der nächsten Kundin zuwandte. „Maya! Your mum is pure energy. Thanks to her, I will now wear designs that are far from the usual fashion. It's simply fantastic what she can offer. High-quality labels that are only known in small and select circles. I've been looking for something like this for ages, but the management only ever refers me to the big names", zeigte sich Jeane begeistert. „I will leave you dear people now. Please give me your number and I'll give you mine. I trust you completely. I'll call from time to time, if that's okay? I'd like to find a real friend in you, Maya!" Maya gab der Sängerin ihre Nummer, worauf diese ihr Smartphone zückte und sie zurückrief. Eine englische Nummer ...