1. Die Geschichte der Maya Klein 11


    Datum: 02.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... tauchte auf dem Display von Mayas Handy auf, sie konnte es kaum glauben. Unter Jenny J. speicherte sie die Freundin ab, zur Vorsicht, dass niemand die Nummer zufällig entdeckte.
    
    So ging die Riesin in die Hocke, breitete ihre Arme aus und wiegte Jeane darin. Küsse wurden ausgetauscht, dann flüsterte die Kanadierin ihr ein „Bye!" ins Ohr.
    
    Die Rothaarige trat jetzt entgeistert an Maya heran, blickte der kleinen Frau nach, wie diese aus dem Laden trat, und sah dann perplex zu der Riesin auf. „War das..."
    
    „Ja. Für sie gilt dasselbe. Schreibe gerne heute Abend, dass du sie getroffen hast, aber vorher nicht, okay? Bitte!"
    
    Die junge Frau versprach es ihr und sah fassungslos auf den jetzt leeren Stuhl herunter, welcher in diesem Moment von einer älteren Dame in Beschlag genommen wurde.
    
    Nadja schloss um 20 Uhr zusammen mit ihrer Stellvertreterin den Laden zu. Noch einmal ging sie die Kassenumsätze durch, dann verabschiedete sie ihre Angestellten. Jeder von ihnen bekam ein Kuvert in die Hand gedrückt, dann waren diese auch schon draußen, um nach einem anstrengenden Tag ihren verdienten Feierabend entgegenzustreben.
    
    „Türmchen?" Nadja winkte ihre Tochter zu sich heran. „Das ist für dich! Deine Provision. Mach damit, was du möchtest." Sie reichte ihrer Tochter das eigene Handy. Siebentausend Euro hatte sie ihr über einen Bezahldienstleister angewiesen.
    
    Falk wurde schwindelig. „Warum so viel, Nadja? Das kann sie nicht annehmen."
    
    „Kann und wird sie, Falk. Ich habe ...
    ... heute 140.000 € umgesetzt. Über die Hälfte davon hat eine Freundin unserer Tochter ausgegeben, mit dem Versprechen, für mein Haus zu werben und uns bald wieder zu besuchen. Dabei hat sie mir versichert, dass nicht Maya der Grund dafür ist, sondern einzig meine Mode."
    
    Maya wurde schwindelig, öffnete die eigene Bankapp und fand das Geld bereits angewiesen.
    
    Abend mit Sascha
    
    „Jetzt schau dir den Kerl doch an! Wie sehe ich gegen so jemanden aus? Da braucht man im Vergleich einen Lackmustest, um mich neben solch einem Typen nachzuweisen." Sascha sah ungläubig auf das Handy herunter. „Der Typ wiegt 105 Kilogramm und du hebst ihn hoch, wie ich den Einjährigen von meiner Cousine." Er grinste. „Sein Gesicht hat übrigens genauso ausgesehen. Der hat gar nicht gewusst, wie ihm geschieht."
    
    Maya blickte unsicher auf ihren Freund herunter. „Bist du sauer?"
    
    Sascha sah zu ihr auf und lachte. „Bist du verrückt? Ich bin megastolz auf dich. Da kommt ein Weltstar nach Dortmund und bettelt um die Aufmerksamkeit meiner Freundin. Und dass die Jones dann auch noch auf Nadja gestoßen ist, gab ihr bestimmt den Rest. Der gegenüber bist auch du ein Zwerg, Süße."
    
    „Hab ich Jeane auch gesagt", erwiderte Maya lachend. „Sie will auch dich kennenlernen. Die hat echt Interesse gezeigt, das war unglaublich."
    
    „Ich hab ja gewusst, dass du ‚ne Rakete bist, aber dass du ganz Dortmund aufmischst, das hätte ich dann doch nicht angenommen. Und Hevi erst. Die ist abgegangen wie ein Zäpfchen. Klein ganz ...
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