1. Die Geschichte der Maya Klein 11


    Datum: 02.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... ansetzte.
    
    Sie keuchte auf, als er vorsichtig in sie eindrang. Dann durchströmte ein Vibrieren ihren gesamten Körper. Fehlte ihr ein Teil des Reizes, wenn er sie vaginal liebte, war das Gefühl über den Anus für sie vollkommen. Unendlich erregend fühlte sie sich schon nach wenigen Stößen in andere Sphären versetzt.
    
    „Mach du!", forderte Sascha hinter ihr.
    
    Maya begann sich behutsam vor- und zurückzubewegen. Größe und Länge waren nicht alles. Was zählte, war die Bereitschaft, es sich gegenseitig schön machen zu wollen und miteinander zu kommunizieren. Diese Offenheit gab es zwischen ihnen, und dass diese nicht selbstverständlich war, wusste sie von ihren Freunden. Viele Jungs folgten einfach nur ihrem Trieb, ohne dabei die Bedürfnisse ihrer Partnerinnen zu hinterfragen.
    
    Vor zwei Tagen war Maya das erste Mal auf diese Weise zum Orgasmus gekommen. Ihr ganzer Körper hatte reagiert und sie hatte sich kaum in ihrer Gefühlsäußerung beherrschen können. Sie war froh gewesen, dass zu diesem Zeitpunkt das Haus leer gewesen war. Erschrocken hielt sie inne.
    
    „Was ist los? Tut es weh?", fragte Sascha besorgt und wollte sich schon aus ihr zurückziehen, als sie den Kopf schüttelte.
    
    „Ist jemand da?", flüsterte sie.
    
    Sascha lachte leise. „Nein, Rosa ist mit Madlen zum Markt gefahren. Die kommen erst nachmittags zurück."
    
    Maya fühlte sich in diesem Moment unsicher, doch Sascha nahm ihr diese Unsicherheit, indem er sich sanft bewegte. So ließ sie sich fallen und genoss dieses ...
    ... fantastische Gefühl in ihrem Innersten. Es schien sich in ihrem ganzen Körper auszubreiten und übermannte sie bald völlig. Sie öffnete ihren Mund, stöhnte, keuchte und war schließlich wieder außer sich. Ihr ganzer Körper verkrampfte sich, schien ihrem Willen völlig entzogen, und ein elektrisierendes Kribbeln durchfuhr sie.
    
    Hatte sie sich zuvor mit ihren Händen von der Matratze abgestützt, ging sie jetzt auf ihre Unterarme herunter und verbarg ihr Gesicht in den Händen, während sich etwas Kühles über ihren Rücken ergoss. Sascha war zum Höhepunkt gekommen und hatte über ihr abgespritzt. Hätte er sich in ihrem Enddarm ergossen, hätte das unter Umständen wie ein Einlauf wirken können.
    
    „Geht es dir gut?", fragte er fürsorglich und strich mit seinen Händen sanft über ihre Backen.
    
    Maya nickte, unfähig etwas zu entgegnen. Wieder war sie zum Höhepunkt gekommen. Ein fantastisches Gefühl. Sie brauchte ein paar Minuten, sah ihm zu, wie er an ihr vorbei aus dem Bett heraus kletterte und mit ein paar Feuchttüchern zurückkam. Vorsichtig reinigte er sie.
    
    Das war auch so etwas. Sie vertrauten sich und kannten keine Scham voreinander. Es gab da bei ihr schon seit Wochen ein Gefühl, welches sie mit Sascha verband, das sie so zuvor noch nie zu einem anderen Menschen gespürt hatte. Eine Verbundenheit, die sich sogar noch anders anfühlte als diejenige, welche sie gegenüber ihren Eltern empfand. Sie hatte mit Nadja und Noa darüber gesprochen. Liebe! Nichts anderes konnte es sein.
    
    Den ...
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