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Die Geschichte der Maya Klein 11
Datum: 02.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Jacuzzi vorgewärmt, gingen sie, nackt wie sie waren, ins Badezimmer, duschten sich ab und stiegen in das Becken. Sascha hatte Getränke und Häppchen geholt und setzte sich zwischen Mayas Schenkel, um sich gegen ihren Oberkörper anzulehnen. War die Vorrichtung normalerweise für vier Personen konzipiert, fand mit Maya nur noch eine weitere Person Platz darin. Schweigen. Sascha redete gerne und viel, aber jetzt in diesem Moment genoss er mit ihr zusammen diese Form von Luxus. Es war einfach nur schön. Die Augen geschlossen, hatte er seinen Kopf auf ihre Brust gebettet, während Maya mit über den Beckenrand ausgestreckten Armen ihren Gedanken freien Lauf ließ. Hevi kam ihr in den Sinn, Manfred, aber auch Jeane, die hoffentlich ihre Bekanntschaft zueinander ernst gemeint hatte. Schulfreunde hatten sie angerufen, doch hatte sie jedes Gespräch weggedrückt. Sie hatte keine Lust gehabt, deren Neugierde zu bedienen, egal wie sehr sie dieses Verlangen auch nachvollziehen konnte. Sie brauchte jetzt Ruhe. Diesen Monat wollte sie noch mit Manfred zum Clubtreffen nach Schwerte, dann war Lernen angesagt. Ihre Geburtstagsfeier hatte sie auf das Wochenende nach der Prüfung gelegt. Dann war diese Form der Schule zu Ende, doch hatte sie von Juliane erfahren, dass es auf der Polizeischule auch noch einmal hart für sie werden würde, da es auch dort einiges an theoretischem Unterricht gab. Viel auswendig lernen. Das zumindest fiel Maya leichter als das Aufbrechen komplexer logischer ...
... Aufgabenstellungen. „Magst du nicht rangehen?", fragte Sascha schließlich. Maya war so weit weg mit ihren Gedanken gewesen, dass sie das Handy gar nicht gehört hatte. Sie sah auf das Display, es war Can. „Du, hab ich jetzt keine Lust drauf. Hab schon meine ganzen Schulfreunde weggedrückt." „Und wenn er Stress hat? Kann doch sein", zeigte sich Sascha besorgt. Der gemeinsame Freund ging keinem Konflikt aus dem Weg und boxte sich öfters mit Männern, die ähnlich viel Freude an körperlichen Auseinandersetzungen hatten wie er selbst. Dabei nahm er Blessuren in Kauf, hatte aber nach Absprache und mit Zeugen rechtliche Konsequenzen vermeiden können. „Dann ist er selbst schuld", fand Maya. Sascha gab sich zufrieden, lehnte sich wieder mit seinem Hinterkopf gegen ihren Busen und meinte: „Beste Kopfstützen ever" und ließ ein heiteres Lachen hören. Er hielt nach ein paar Sekunden wieder inne, als sein Gerät zu brummen begann. „Er ruft jetzt bei mir an." Sascha streckte seinen Arm aus, nahm das Handy zur Hand und ging ran. „Hey Alter, alles gut?", nahm er das Gespräch entgegen. „Was ist alles gut? Maya ist im Fernsehen", berichtete der Freund. „Was geht mit Knolle? Mischt die ganze Westfalenhalle auf und erzählt uns nichts. Hat die noch alle?" Sascha blieb völlig entspannt. „Was soll sie sagen? Magst Muschimusik doch nicht. Halt! Pussymusik hast du sie genannt." „Ja, mein Gott. Ist so. Aber deshalb hätte sie uns doch mal was davon erzählen können. Zeynep war ohnmächtig ...