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Die Geschichte der Maya Klein 11
Datum: 02.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... auf der Couch gelegen, als wir das gesehen haben." „Was hätte sie denn noch groß erzählen sollen? Sieht man doch im Video. Gut, dass wir nach London eingeladen worden sind vielleicht noch, oder dass die Jones bei Nadja im Laden kauft, aber sonst..." Can war außer sich. „Ihr fickt meinen Kopf, ihr räudigen Kartoffeln. Knolle mischt noch die ganze Prominenz auf, werdet sehen. Da kann Falk so oft steilgehen, wie er möchte." „Auf welchem Kanal haben sie denn was gezeigt?", fragte jetzt Sascha. „Frag lieber, auf welchem Kanal nicht, du Affe. Ganz Deutschland fragt sich, wer die größte Deutsche ist, welche dort auf der Bühne stand." „Das legt sich alles wieder. Mach nicht so viel Aufhebens drum. Kennst doch Türmchen, die hat lieber ihre Ruhe." „Na, wie das noch gehen soll, ist mir ein Rätsel", meinte Can. „Was macht ihr heute noch? Kann ich vorbeikommen?" „Du, wir halten heute gemeinsam meiner Familie stand. Maya hat zum Abendessen ja gesagt, als ob ihr Stresslevel nicht hoch genug gewesen wäre." „Rosa, oder?", lachte Can. „Ich hab noch ihr ‚typischer Türke' im Ohr, welchen sie in meine Richtung abgelassen hat. Mein lieber Cousin wurde von ihr angeschmachtet, das setzte dann noch dem Fass die Krone auf." Sascha lachte. „Das schlug dem Fass den Boden aus, heißt es richtig. Außerdem hat sie zu Serkan gemeint, dass er sich sehr gut integriert hätte, ungeachtet der Tatsache, dass schon sein Vater hier geboren worden ist." Can lachte schallend. „Deine Alte ...
... ist der Killer, Alter! Wenn ich das nächste Mal Stress habe, nehme ich sie mit. Die nimmt jede Bude auseinander. Da fangen selbst gestandene Männer das Heulen an." Sascha grinste. „Wenn sie es wenigstens mit Absicht machen würde. Dann hätte sie als Rapperin Karriere machen können." Can schien Sehnsucht zu haben und fragte nach dem nächsten Wochenende. „Keine Ahnung, muss ich Türmchen fragen." Er blickte über seine linke Schulter hinweg zum Gesicht seiner Freundin auf. „Er fragt nach dem nächsten Wochenende." „Weiß ich noch nicht. Ich will noch mit Manfred zum Bikerclub und Noa will ich auch nicht vernachlässigen. Die braucht jetzt jede Hilfe, welche sie bekommen kann." „Aber na klar. Bikerclub! Was geht mit euch denn nur? Gleich ins nächste Abenteuer oder was? Nehmt mich wenigstens dahin mit, einverstanden? Ich will mir das unbedingt ansehen." „Du, das sind jetzt keine, die man kennt. Ein ganz ruhiger Haufen aus Schwerte. Keine Ahnung, ob es dir da gefällt", meinte Maya laut. „Nicht, dass du wieder Sprüche drückst und dann ausrastest, wenn Gegenwind kommt." „Warum sollte ich? Jetzt halt mal den Ball flach. Ich bin doch nur dann so, wenn ich allein unterwegs bin. Versprochen, Knolle! Ich halt mich ruhig. Will mir den Laden mal ansehen. Flappe hätte ich auch. Hab nur noch kein Geld gehabt, mir so ein Teil anzuschaffen." Maya zögerte. Can war ein lieber Mensch, konnte aber auch ohne Ende anstrengend sein. Es war oft nicht leicht mit ihm. Manchmal führte ...