1. Die Geschichte der Maya Klein 11


    Datum: 02.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... er sich wie eine Rosa mit Penis auf, hatte Sascha gemeint und sie ihm lachend Recht gegeben.
    
    „Ich gebe dir Bescheid. Aber du benimmst dich dann wirklich! Manfred kann die Leute gut leiden und ich will vielleicht über einen von ihnen meinen Führerschein machen." Can lachte. „Das sparst du dir! Hat dir das niemand gesagt? Das ist Teil deiner Ausbildung, Knolle."
    
    Maya reagierte perplex. Sie hatte wirklich nicht in diese Richtung gedacht. „Scheiße, stimmt. Das ist ja cool. Gut, mache ich ihn dort. Mega." Sie freute sich und wuschelte Sascha durch dessen Haar. „Du, ich lege jetzt auf. Will noch mit meinem Süßen chillen und dann müssen wir runter und uns dem Killer stellen."
    
    „Verhütet, okay? Reicht, dass die Kleine schon in andere Umstände gekommen ist, musst nicht alles nachmachen", lachte Can.
    
    „Du, gebumst haben wir gerade schon, von daher kommt deine Warnung zu spät", meinte Maya vergnügt. „Ich melde mich, okay?" Sie nickte Sascha zu, worauf dieser das Gespräch beendete.
    
    „Schön, dass es dann auch mal pünktlich bei euch klappt", meinte Rosa, als sie die Treppen herunterkamen. Thomas' und Marlenes müde Gesichter verrieten den beiden, dass sie bereits schon den einen oder anderen Spruch der Mutter abgeerntet hatten.
    
    „Wäre übrigens schön, wenn du leiser wärst, Süße", wandte sich Rosa an Maya. „Frau Hüter von nebenan meinte, dass man euer Paarungsglück bis zu ihnen rüber vernommen hat."
    
    Maya wurde bleich und sah hilfesuchend zu Sascha hinunter, der gerade dabei ...
    ... war, seine Schwester und deren Freund zu begrüßen.
    
    „Marlene hat man nie gehört, wie kommt das?", fragte Rosa in die Richtung der Tochter. „Ihr könnt euch doch nicht die ganze Zeit zurückgehalten haben, oder?"
    
    Marlene seufzte. „Papa und dich haben wir nun auch nicht oft gehört, Mama!"
    
    Rosa sah erstaunt zu ihrer Tochter hinüber. „Das kommt einfach daher, dass wir rücksichtsvoll gewesen sind. Es kann für ein Kind verstörend sein, wenn es die Eltern beim Beischlaf hört oder sogar überrascht. Wir hatten damals bei dir die Sorge, als du bei uns reingeplatzt bist, Schatz."
    
    „Und schon gräbt Mütterchen meine alten Traumata aus. Was für ein Fest. Da freut man sich doch darauf, Thomas' Eltern mit euch bekannt zu machen", erwiderte Marlene müde.
    
    Rosa blickte überrascht zur Tochter hinüber. „Ihr wollt uns mit Thomas' Eltern bekannt machen? Schon nach drei Jahren?"
    
    „Ich wollte den passenden Moment abpassen, aber den scheint es mit dir nicht zu geben, Mutter!"
    
    Maya zog Sascha mit in die Küche, wo Klaus gerade dabei war, einen Braten anzurichten. „Na, ihr beiden? Geht es euch gut?"
    
    Sascha blickte auf das Stück Fleisch hinunter. Sein Vater war ein Könner, wenn es um dessen Zubereitung ging. „Ja, soweit. Dir?"
    
    „Biskaya und die Einfahrt in den Kanal waren sehr rau. Hatten eine Ladungsverschiebung, aber mit Mühe und Not haben wir ‚ne Katastrophe verhindern können." Klaus begrüßte Maya und ließ sich von ihr umarmen.
    
    „Wo sind die anderen beiden? Gerade waren sie noch ...