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Sabines Geschichte - Teil 24
Datum: 03.07.2026, Kategorien: Schamsituation
... schlagen. Ohne einen Pfad oder eine Lücke im Unterholz blieb Sabine nichts anderes übrig, als sich vorsichtig durch die Vegetation zu bewegen. Auf Zehenspitzen schob sie sich durch das Unterholz, während Blätter und Zweige über ihre Haut streichelten, als ob sie sie einladen wollten, doch noch etwas länger zu bleiben. Doch sie blieb standhaft und schob sie weiter durch das Unterholz, bis sie mit einem letzten großen Schritt wieder nach draußen trat. Die letzten Zweige strichen über ihre Brüste und ihre Beine auf dem Weg hinaus und liefen wie viele kleine, dünne Finger über ihre Seiten, bis sie endlich wieder auf dem Gras stand. Sabine schaute sich prüfend um, doch außer dem Wald in ihrem Rücken und der Hecke zu ihrer linken konnte sie nur die Wiese sehen, an deren Rand sie stand. Mit der Gewissheit, dass sie jetzt vor einer Entdeckung geschützt war, fiel die angestaute Anspannung von Sabine ab und sie konnte wesentlich entspannter ihren Weg fortsetzen. Es dauerte noch einmal gefühlte fünfzehn Minuten, bis Sabine nach einer Biegung das Haus von Thomas hinter den Bäumen erkennen konnte. “Endlich!”, freute sie sich und beschleunigte ihre Schritte. Schon bald konnte sie ihr Auto erkennen, das sie mit dem Versprechen auf die Heimat zu rufen schien. Nun hatte ihr Abenteuer endlich ein Ende gefunden und schon bald würde sie Zuhause sein und könnte all ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Ruhe verarbeiten können. An ihrem Auto angekommen, tastete Sabine über den linken ...
... Vorderreifen nach ihrem Schlüssel, doch außer dem Reifen konnte sie nichts ertasten. ‘Hab ich mich beim Reifen vertan.’, dachte sich Sabine, während sich ein kleines bisschen Panik in ihr breit machte. Nach und nach tastete sie alle Reifen ab, doch jedesmal blieben ihre Hände leer und die anfängliche Panik hatte sie jetzt fest im Griff. “Das darf doch jetzt nicht wahr sein!”, rief sie laut aus und fuhr sich mit den Händen durch die Haare. Hatte sie nicht extra den Schlüssel versteckt, um so eine Situation zu vermeiden? Was sollte sie nun tun? Thomas war wer weiß wo und würde bestimmt nicht in absehbarer Zeit zurückkommen. Ihr Handy lag zusammen mit ihrer Kleidung im Kofferraum, sicher vor allen Leuten aber vor allem auch sicher vor ihr. Sie musste jetzt, mal wieder, schauen, wie sie aus der Situation herauskommen würde. Zumindest lief sie jetzt nicht Gefahr, dass sie irgendjemanden überraschen würde. Mit langsamen Schritten und vor der Brust verschränkten Armen ging Sabine zur Terrasse, um sich erstmal hinzusetzen. Zum Glück standen die Gartenliegen noch da, wie sie sie von ihrem letzten Besuch in Erinnerung hatte. Mit einem Seufzer setzte sie sich auf eine Liege und fasste ihren Kopf mit beiden Händen, ihr Blick war auf den Boden gerichtet. Ein paar Minuten lang versuchte sie erst einmal an gar nichts zu denken, sondern sich so gut wie möglich zu beruhigen. Ja, es war eine beschissene Situation, in die sie sich manövriert hatte, doch sie war nicht aussichtslos. Langsam ging ...