-
Sabines Geschichte - Teil 24
Datum: 03.07.2026, Kategorien: Schamsituation
... sie die Optionen im Kopf durch, während sie auf ihre Füße starrte. ‘Möglichkeit eins, auf Thomas warten. Da ich aber nichts, aber auch gar nichts, darüber weiß wo er hin ist, kann ich hier gut und gerne das ganze Wochenende warten. Also kein guter Plan.’, ging sie in ihrem Kopf durch. ‘Möglichkeit zwei, mir Hilfe suchen. Dazu muss ich nur zur Straße oder dem Bauernhof da hinten gehen und nett fragen, ob jemand den ADAC oder so ruft. Wenn da nicht die kleine Tatsache wäre, dass ich splitterfasernackt bin und mein Hintern wahrscheinlich noch immer wie eine rote Ampel leuchtet. Dann dürfte ich erstmal alles erklären und…’, Sabine wollte gar nicht weiter darüber nachdenken, was sich daraus ergeben würde. Aus den Augenwinkeln blickte sie zu ihrem Auto: ‘Möglichkeit drei, ich schaffe es ins Auto.’ Das klang zwar einfach, aber die Probleme lagen in den Details. Sie konnte das Schloss nicht knacken, also wäre der einzige Weg ein Fenster einzuschlagen. Einen passenden Stein oder so würde sie schon finden. Dann könnte sie die Türen entriegeln und alles wäre gut, bis auf die Tatsache, dass sie dann eine kaputte Scheibe reparieren lassen müsste. Und das Geld dafür würde sie sich gerne sparen. Auch weiteres Grübeln brachte ihr keine neuen Optionen, daher musste sie sich jetzt entscheiden. Entweder um Hilfe fragen und praktisch vor Scham im Boden versinken, wenn sie nackt vor die Leute ging, oder die Sache selbst in Hand und in den Geldbeutel nehmen. Sabines Blick wanderte zu einem ...
... Blumentopf, der unschuldig nahe der Hauswand stand. Waren die Kosten einer ersetzen Scheibe mit der Integrität ihrer Würde aufzuwiegen? Sich einem Haufen Wildfremder zu präsentieren, die jeden Zentimeter ihres nackten Körpers taxieren und entweder hinter vorgehaltener Hand oder lautstark und für alle hörbar ihr Urteil über sie sprechen würden. Wahrscheinlich wäre sie das Top-Thema bei allen Kaffeklatsch-Runden und schon bald würde sich die Geschichte der Nackten mit dem roten Arsch viral verbreiten. Apropos viral, bestimmt haben die Leute alle ihre Handys dabei und die Bilder von ihr würden schon bald im Netz kursieren. Sabine wollte sich nicht ausmalen, wie weit die Sache ihre Kreise ziehen würde, aber ihre Phantasie war mehr als bereit ein paar Szenarien zu liefern. Bilder ihres nackten Körpers, die auf Schulhöfen von pubertierenden Teenies während der Pause geteilt wurden, die in Kneipen bei Stammtischen die Runde bei ein paar Bierchen machten, die als Wichsvorlagen für ein paar Notgeile verhalten mussten. Weitere Ideen, die ihr kreativer Verstand hervorbrachte, drängte sie mit einem Schaudern zurück in eine tiefe, dunkle Ecke ihres Verstandes. Nein, selbst in der harmlosesten Variante ihrer Vorstellung wollte sie das nicht erleben. Sabine stand von der Liege auf und ging langsam zu dem Blumentopf, hob ihn auf und wog ihn in den Händen. ‘Es muss leider sein.’, dachte sie sich, während sie mit dem Topf in der Armbeuge zu ihrem Auto ging. Sie wollte es nicht tun, doch es ...